GartenMagazine.de http://www.gartenmagazine.de Thu, 13 Apr 2017 14:51:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.4 Sponsored Video: Werbekampagne von immowelt.de verbindet Realität mit Träumen http://www.gartenmagazine.de/werbekampagne-von-immowelt-de-verbindet-realitaet-mit-traeumen-15253/ http://www.gartenmagazine.de/werbekampagne-von-immowelt-de-verbindet-realitaet-mit-traeumen-15253/#respond Wed, 05 Apr 2017 12:05:22 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=15253 Wohnen Sie schon in Ihrer Traumwohnung oder gehören Sie zu den Menschen, die vor den hohen Preisen, der schwierigen Suche und den Herausforderungen eines Umzugs kapituliert haben? Mit einem brandheißen Clip bringt sich immowelt.de ins Augenmerk von Wohnungssuchenden und zeigt, dass die Traumwohnung durchaus ohne Albtraum auf der Suche zu finden ist. Wie das geht? …

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Wohnen Sie schon in Ihrer Traumwohnung oder gehören Sie zu den Menschen, die vor den hohen Preisen, der schwierigen Suche und den Herausforderungen eines Umzugs kapituliert haben? Mit einem brandheißen Clip bringt sich immowelt.de ins Augenmerk von Wohnungssuchenden und zeigt, dass die Traumwohnung durchaus ohne Albtraum auf der Suche zu finden ist. Wie das geht? Der Clip zeigt Ihnen am Beispiel eines von seiner Freundin verlassenen Mannes, was die falsche Wohnung aus Ihrem Leben machen und wie Sie Ihre Lebensqualität beeinflussen kann.

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Bild Immowelt

In der neuen Immowelt-Kampagne #fuerimmo erleidet der „Held“ ein ganz tragisches Schicksal. Keinen Tag länger möchte seine Freundin bei ihm und in der kleinen Wohnung verweilen. Sie trennt sich. Frustriert schläft er ein und hört als letztes die Worte „Such dir eine neue Wohnung und sei, wer immo du sein willst“. Mit diesem Gedanken fällt er in den Schlaf und durchlebt einige Abenteuer, wenn er sich verschiedene Wohnungen ansieht. Der Clip ist jung, der Clip ist frech und dynamisch. Und dieser Clip zeigt mit Applikationen aus bekannten Filmen und einer im Gedächtnis bleibenden Hintergrundmusik, das Immowelt der richtige Ansprechpartner für die Wohnungssuche ist. Haben Sie auch Probleme mit Ihrem Partner oder finden, dass Ihre Kinder jeder ein eigenes Zimmer verdient und Sie einen ruhig gelegenen Arbeitsplatz fernab des Wohnzimmers dringend nötig haben? Dann steigen Sie ein und begeben sich auf eine Suche, die nicht im Desaster endet und die auch für Ihren Geldbeutel ein reichhaltiges Angebot an Wohnraum präsentiert.

Bild Immowelt-Kampagne

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Lösen Sie sich von bisherigen Erfahrungen auf der Wohnungssuche

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Heidekraut richtig schneiden http://www.gartenmagazine.de/heidekraut-richtig-schneiden-15074/ http://www.gartenmagazine.de/heidekraut-richtig-schneiden-15074/#respond Fri, 24 Mar 2017 14:40:18 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=15074 Heidekraut, oft als Erika bezeichnet, ist ein wundervoller Zierstrauch, der an vielen Stellen wächst. Ganz egal, ob im Blumenbeet, auf der Terrasse oder in einen Kübel gepflanzt – wird das Heidekraut richtig gepflegt und regelmäßig geschnitten, kannst du dich lange an den Blüten erfreuen. Da es im Handel Sommer- und Winterheiden gibt, erfreuen die niedrig …

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Heidekraut, oft als Erika bezeichnet, ist ein wundervoller Zierstrauch, der an vielen Stellen wächst. Ganz egal, ob im Blumenbeet, auf der Terrasse oder in einen Kübel gepflanzt – wird das Heidekraut richtig gepflegt und regelmäßig geschnitten, kannst du dich lange an den Blüten erfreuen. Da es im Handel Sommer- und Winterheiden gibt, erfreuen die niedrig wachsenden Sträucher uns fast das ganze Jahr über mit ihrer üppigen und bunten Blütenpracht.
Bild buntes Heidekraut

Üppige Blütenpracht in vielen Farben

Heidekräuter können überall wachsen und zeigen sich auch wild wachsend an Wäldern oder auf großen Wiesen. Der immergrüne Strauch kann einzeln oder in Gruppen gepflanzt werden. In den Farben Weiß, Rosa oder Purpur lassen sich wundervolle Farbakzente mit der Pflanze setzen. Das ist aber nicht alles, denn mit verschiedenen Sorten kannst du es in deinem Garten fast das ganze Jahr hindurch blühen lassen. Mit Heidekraut bepflanzte Kübel sind eine Bereicherung für die Terrasse oder den Balkon. Die Blüten zeigen sich dann im Spätsommer, im Winter und im Frühjahr.
Damit das Heidekraut gesund und kräftig wachsen kann, muss der Strauch regelmäßig geschnitten werden.

Heidekräuter schneiden – der richtige Zeitpunkt

Es gibt zwei Arten von Heiden: die Sommerheiden und die Winterheiden. Auch wenn diese zu unterschiedlichen Zeiten blühen, haben sie vieles gemeinsam. Das Heidekraut ist ein Zwergstrauch, der ungefähr kniehoch wächst. Wird die Pflanze nicht geschnitten, dann wächst sie statt in die Höhe nur noch in die Breite, wodurch sie sehr ausladend wird.

Ohne einen Rückschnitt bilden sich im Laufe der Jahre auch die Blüten zurück.

Damit das Heidekraut immer wieder aufs Neue blühen kann, musst du es nach der Blüte zurückschneiden. Je nach Art der Pflanze wartest du einfach, bis diese verblüht ist und hast dann den idealen Zeitpunkt für den Rückschnitt.

Bild GartenschereSo werden Heiden geschnitten

Mit dem Rückschnitt bleibt die Pflanze schön in Form, kann in die Höhe wachsen und es wird Platz für neue Triebe und Blüten geschaffen. Das Heidekraut wird bis ungefähr eine Handbreit über dem Boden gleichmäßig abgeschnitten. Am besten gelingt das mit einer Gartenschere oder einer Rosenschere. Nach dem Schnitt bleiben kurze, aber oft noch buschige Triebe übrig, die schon bald wieder austreiben und neue Blüten bilden.

Damit der Schnitt auch nach Jahren noch gelingt, sollte Heidekraut nicht zu dicht gepflanzt werden. Ein ausreichender Abstand sorgt dafür, dass sich die Pflanze richtig entwickelt und ausreichend Platz für die Neubildung von Zweigen und Blüten hat. Wächst der kleine Strauch in einem Kübel, muss er regelmäßig umgetopft werden. Im Laufe der Jahre wächst das Kraut nicht nur nach oben, sondern bekommt auch immer mehr und immer dickeres Wurzelwerk um die Knolle herum.

Bestenfalls wird die Pflanze jedes Jahr umgetopft. Nutze am besten die Ruhephase zwischen dem Rückschnitt und der nächsten Blütezeit. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß, welches rundherum mindestens eine halbe handbreit Platz bietet. Beim Umtopfen sollte das Kraut auch in neue Erde gesetzt werden, da sich gerade bei Topfpflanzen viele Schadstoffe in der Erde ansammeln können.

Altes Heidekraut verjüngen

Bild ErikaIst der Strauch längere Zeit nicht geschnitten worden, dann sieht es meist sehr buschig aus. Es ist in die Breite gewachsen, wobei nach und nach die unteren Äste vergreisen. Das bedeutet, dass dort keine Blätter mehr wachsen und die alten Heidekräuter so gut wie keine Blüten mehr bilden. Hast du solch einen alten Zwergstrauch, dann lohnt sich der Versuch einer Verjüngung.

Dazu wird das Heidekraut ausgegraben und ein ca.10 Zentimeter tieferes Pflanzloch gegraben. Dieses wird mit Komposterde angereichert und bietet der Heide ausreichend Nährstoffe. Anschließend wird die Pflanze mindestens 5 Zentimeter tiefer als zuvor wieder eingesetzt. Danach erfolgt ebenfalls ein Rückschnitt. Gekürzt wird der Zwergstrauch diesmal um ein Drittel. Auf diese Art regt ein Rückschnitt das erneute Wachstum der Pflanze an und zusätzlich können die kahlen Zweige, die nun in der Erde liegen, wieder neue Wurzeln bilden.

Die Pflanze vermehren – Stecklinge und Risslinge

Möchtest du noch mehr Heidekraut haben, kannst du es durch Stecklinge, bzw. Risslinge selber vermehren. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Juli. Im Vergleich zu anderen Pflanzen, werden beim Heidekraut eigentlich keine Stecklinge genutzt, sondern Risslinge. Stecklinge werden abgeschnitten, Risslinge hingegen abgerissen. Dazu werden junge Seitentriebe, die mindestens 5 cm lang sein müssen, vorsichtig von einem Haupttrieb abgerissen. Dadurch bleibt ein feines Stück Rinde an dem Trieb. Diese Rinde sorgt dafür, dass sich schnell neues Wurzelwerk bildet.

Wichtig ist, dass die Triebe möglichst ohne Blüte sind, denn die Blüte benötigt Nährstoffe, welche den Wurzeln zum Wachstum fehlen. Diese Stecklinge werden in eine Mischung aus Moorbeeterde, Sand und Torf gesteckt. Sie müssen regelmäßig gegossen werden. Wird die gemischte Erde mit einer Folie abgedeckt, dann bilden sich noch schneller neue Wurzeln.

Bildnachweis: Titelbild – Heidekraut CC0 Public Domain-Pixabay.com buntes Heidekraut CC0 Public Domain-Pixabay.com Gartenschere CC0 Public Domain-Pixabay.com Erika CC0 Public Domain-Pixabay.com

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Rhabarber richtig vortreiben http://www.gartenmagazine.de/rhabarber-richtig-vortreiben-14422/ http://www.gartenmagazine.de/rhabarber-richtig-vortreiben-14422/#respond Fri, 10 Mar 2017 15:30:23 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14422 Man kennt ihn als süß-säuerliches Kompott oder unwiderstehlichen Belag auf dem Kuchen: Rhabarber. Der einzige Wermutstropfen an diesem Gemüse, lateinisch „Rheum Rhabarbarum“ genannt, ist die relativ kurze Erntezeit. Üblicherweise können in unseren Breiten die säuerlichen, rot leuchtenden Stängel ab Ende April bis Ende Juni geerntet werden. Möchte man bereits früher im Jahr das gesunde Knöterichgewächs …

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Man kennt ihn als süß-säuerliches Kompott oder unwiderstehlichen Belag auf dem Kuchen: Rhabarber. Der einzige Wermutstropfen an diesem Gemüse, lateinisch „Rheum Rhabarbarum“ genannt, ist die relativ kurze Erntezeit. Üblicherweise können in unseren Breiten die säuerlichen, rot leuchtenden Stängel ab Ende April bis Ende Juni geerntet werden. Möchte man bereits früher im Jahr das gesunde Knöterichgewächs genießen, kann man es mit ein paar einfachen Tricks vortreiben lassen.

Optimale Wachstumsbedingungen

Rhabarber ist eine Dauerkultur. Das bedeutet, dass man nach einmaligem Setzen über 5 bis 10 Jahre lang davon ernten kann. Im besten Fall lässt man der Pflanze eine ruhige Kindheit und fängt erst im 3. Jahr nach dem Setzen mit dem Ernten an. Optimal wächst der Rhabarber bei 12° bis 16° Celsius und 85 % bis 90 % relativer Luftfeuchtigkeit. Da dieses Gemüse ursprünglich aus dem Himalaya kommt, liebt es feuchte und nährstoffreiche Böden.

Außerdem benötigt die Staude ein paar Tage Frost, ehe sie mit dem Austreiben beginnt. Je mehr Licht der Rhabarber ausgesetzt ist, umso mehr Oxalsäure produziert er. Diese ist der Grund dafür, dass man das Gemüse nie roh verzehren sollte. Unter anderem schädigt sie den Zahnschmelz.

Bild RhababerVortreiben mit Folie oder Eimer

Im Profianbau ist es üblich, die frisch austreibenden Rhabarberpflanzen mit einem Tunnel aus schwarzer Folie oder einem Vlies zu überziehen. Dies soll in erster Linie die Luft- und Bodentemperatur anheben, was den Rhabarber zu rascherem Wachstum motiviert. Je nach Ausmaß der Einstrahlung durch die Frühlingssonne kann bereits nach 2 bis 4 Wochen geerntet werden. Möchtest du wie die Profis vortreiben, kannst du alternativ als Abdeckung einen Maurerkübel verwenden. Die schwarze Farbe zieht die Sonne sehr gut an. Weniger effektiv, aber dennoch möglich ist der Einsatz anderen Kübel, Blumentöpfe oder einer ausrangierten Aschentonne.

Üblicherweise fängt man im Februar nach ein paar Tagen mit Frost mit dem Abdecken an. Am besten dann, wenn die ersten feinen Triebe an der Erdoberfläche zu sehen sind. Das Besondere an vorgetriebenen Rhabarberstängeln ist, dass sie aufgrund der geringeren Lichteinwirkung weniger Oxalsäure beinhalten und so heller, zarter und weniger säuerlich sind. Mit der Abdeckungsmethode ist durchaus ein Wachstum von um die 20 cm in zwei Wochen möglich.

Spezielle Abdeckungen

Wenn du weder Folie noch Eimer in deinen Gemüsegarten stellen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines speziellen Rhabarbertreiberbehälters. Dieser ist optisch ansprechender und verfügt über einen abnehmbaren Deckel aus Ton.

Das hat zwei Vorteile:
  • Einerseits kann man den Deckel tagsüber zum Lüften abnehmen und so das Ausmaß der Sonneneinstrahlung auf die Pflanze variieren lassen, was sich in Geschmack und Farbe niederschlägt.
  • Andererseits speichert der Ton die Wärme des Tages und gibt sie langsam in der Nacht wieder ab.

Aus diesem Grund werden besonders in England gerne Gefäße verwendet, die komplett aus Ton sind. Diese Terrakotta-Glocken, auch „Forcer“ oder Mehrkohlbleicher genannt, sind oft künstlerisch sehr ansprechend und hübschen den Garten ungemein auf. Eine weitere, sehr naturnahe Form der Abdeckung ist ein großer Weidenkorb. Er mag nicht ganz so effektiv sein hinsichtlich der Wärmeregulierung, fügt sich aber sehr natürlich in das Erscheinungsbild des Beets mit ein.

Bild GewächshausVortreiben im Gewächshaus

Steht dir ein Gewächshaus zur Verfügung, kann der Rhabarber auch dort vorgetrieben werden. Dafür pflanzt man den Rhabarber am besten in einen sehr großen Topf mit nährstoffreichem Humus. Der Topf sollte über Winter unter freiem Himmel in den Boden eingegraben werden. Sobald im Februar die ersten frostfreien Tage kommen, gräbt man die Pflanze samt Topf aus und bringt sie in das Gewächshaus. Die Wärme dort sorgt dafür, dass der Rhabarber schneller wächst und eher reif wird für die Ernte. Im Gewächshaus gilt die gleiche Regel, wie für frei wachsenden Rhabarber:

Ab dem Johannistag am 24. Juni sollte nicht mehr geerntet werden, da nun vermehrt Oxalsäure in den Stängeln eingelagert wird.

Bild GießkanneWeitere Tipps zum Vortreiben

Neben der Abdeckung gibt es ein paar weitere Tricks, um den Rhabarber zu einem raschen Wachstum im Frühjahr zu motivieren. So lohnt es sich, den Boden rund um die Pflanze großzügig mit Schnittgut und Kompost zu mulchen. Durch die langsamen Zersetzungsprozesse im Mulch entsteht Wärme und die zusätzliche Schicht schützt die darunterliegende Erde nachts vor dem Auskühlen. Außerdem kannst du das Aufwärmen des Erdreichs fördern, indem du mit warmem statt kaltem Wasser gießt. Bei der Ernte sollte immer die Hälfte der Stängel stehen gelassen werden, damit die Pflanze mit den übrigen Blättern ausreichend Sonnenlicht einfangen und sich regenerieren kann.

Generell ist das Vortreiben sehr kraftraubend für die Pflanze. Daher empfiehlt es sich, eine Pflanze nur jedes zweite Jahr dieser Strapaze auszusetzen. Im Herbst kann der Rhabarber ganz leicht geteilt werden, sodass man mindestens zwei Pflanzen erhält, die man im jährlichen Wechsel vortreiben lassen kann. Zur weiteren Unterstützung ist es gut, wenn man auch nach der Ernte noch einmal ordentlich düngt und den Rhabarber mit Kompost versorgt. So kann man sicher sein, auch im kommenden Jahr wieder eine große und kräftige Pflanze zu haben.

Bildnachweis: Rhababer CC0 Public Domain-Pixabay.com Gewächshaus CC0 Public Domain-Pixabay.com Rhababer CC0 Public Domain-Pixabay.com Gießkanne CC0 Public Domain-Pixabay.com

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Unkrautvernichter – so geht es mit Hausmittel ganz leicht http://www.gartenmagazine.de/unkrautvernichter-so-geht-es-mit-hausmittel-ganz-leicht-14368/ http://www.gartenmagazine.de/unkrautvernichter-so-geht-es-mit-hausmittel-ganz-leicht-14368/#respond Fri, 03 Mar 2017 11:51:50 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14368 In den meisten Fällen wächst Unkraut immer wieder nach. Ganz egal, wie oft es ausgerissen wird – oft ist es danach noch stärker. Möchtest du beim Entfernen von Unkraut nicht zur Chemiekeule greifen, sind Hausmittel als Unkrautvernichter eine gute Alternative. Wasser als Unkrautvernichter Ein einfaches Mittel, das direkt aus dem Wasserhahn kommt, ist heißes Wasser. …

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In den meisten Fällen wächst Unkraut immer wieder nach. Ganz egal, wie oft es ausgerissen wird – oft ist es danach noch stärker. Möchtest du beim Entfernen von Unkraut nicht zur Chemiekeule greifen, sind Hausmittel als Unkrautvernichter eine gute Alternative.

Bild Gießkanne

Wasser als Unkrautvernichter

Ein einfaches Mittel, das direkt aus dem Wasserhahn kommt, ist heißes Wasser. Damit lässt sich Unkraut nicht nur schnell, sondern auch ohne große Mühe beseitigen. Dazu wird einfach kochendes Wasser in ein entsprechendes Gefäß gegeben und über das Unkraut gegossen. Sehr gut eignet sich diese Methode, um Unkräuter zwischen Gehwegplatten zu entfernen. Sitzt das Unkraut zwischen anderen Pflanzen, ist heißes Wasser nicht geeignet. Auf allen großen Flächen und überall dort, wo keinen anderen Blumen oder Pflanzen stehen, lässt sich kochendes Wasser jedoch sehr gut als Unkrautvernichter einsetzen. Schon kurz nach dem Begießen wird das Unkraut weich und matschig, sodass es sich einfach mit einem Rechen oder Spaten vom Boden lösen lässt.

Backpulver gegen Unkraut

Es findet sich in fast jedem Haushalt und ist ein billiges Mittel, um Unkraut ohne Chemie zu entfernen. Dazu wird das Gießwasser einfach mit Backpulver angereichert und das Unkraut damit begossen. Um eine möglichst große Wirkung zu erzielen, sollten auf 5 Liter Gießwasser zwei bis drei Päckchen Backpulver kommen. Wird diese Mischung als Unkrautvernichter verwendet, solltest du am besten dann gießen, wenn die Sonne scheint. Das Gießwasser verdampft auf dem Unkraut und schon nach zwei bis drei Anwendungen lässt es sich entfernen.

Unkraut einfach abdecken

Nicht nur Blumen, Gemüse und andere Pflanzen, sondern auch Unkraut, braucht Sonne und Licht zum Wachsen. Wird ihm dieses genommen, kann es nicht mehr wachsen und geht ein. Auf kleinen und großen Flächen, aber auch im Beet kann das Unkraut mit einer dunklen Folie abgedeckt werden. Zwischen Blumen oder Gemüse im Beet, wird die Folie passend zugeschnitten, auf das Unkraut gelegt und ein wenig mit Erde bedeckt. Nach einigen Tagen lohnt sich ein Blick darunter, denn dann ist das Unkraut meistens schon welk und faul, sodass es einfach entfernt werden kann. Die aufgelegte Folie wirkt wie ein Unkrautvernichter, belastet aber die Umwelt nicht.

Wächst das Unkraut zwischen Platten oder Randsteinen hervor, dann eignet sich eine große Plane, welche ebenso großflächig ausgelegt und seitlich mit Steinen beschwert wird. Auch darunter wird es nur wenige Tage dauern, bis das Unkraut verwelkt ist und sich entfernen lässt. So hast du einen ganz einfachen Unkrautvernichter, den du bei Bedarf natürlich immer wieder verwenden kannst.

Bild Unkraut

Unkraut jäten und entfernen

Es gibt viele Unkräuter mit Blüten. Es ist sehr wichtig, die Blüten rechtzeitig zu entfernen, damit sich das Unkraut durch seinen Samen nicht an anderen Stellen im Garten ausbreitet. Selbst wenn es mühselig ist, die einzelnen Blüten abzumachen, lohnt es sich. Auch das Ausstechen von Unkraut hilft, es langfristig zu vertreiben. In dem meisten Fällen lassen sich unerwünschte Pflanzen aber nicht einfach so aus dem Boden heraus reißen. Oft bleibt die Wurzel in der Erde und das Unkraut wächst einfach nach.

In diesem Fall kannst du dir mit einem einfachen Küchenmesser helfen, denn dieses wird zum Unkrautvernichter, der sich immer wieder verwenden lässt. Damit lässt sich die Wurzel komplett aus der Erde lösen, sodass das Unkraut an dieser Stelle nicht mehr nachwachsen wird. Wird das Küchenmesser schräg in den Fugen zwischen den einzelnen Platten angesetzt, lassen sich die Wurzeln auch tief genug durchschneiden.

Nicht alle Hausmittel sind geeignet

Nicht alle Hausmittel eignen sich als Unkrautvernichter. Selbst wenn diese schnell und sicher wirken, solltest du sie nicht benutzen. Unter anderen gehören Salz und Essig zwar zu den wirksamen Hausmitteln, aber sie können dem Boden im Garten auch schaden. Das Salz und auch die Säure dringen in den Boden ein und gelangen natürlich auch in das Grundwasser. Aus diesem Grund werden sie oft als Pflanzenschutzmittel eingestuft und dürfen nur den Vorschriften entsprechend verwendet werden.

Auf allen versiegelten Flächen, auf gepflasterten Grundstücken, wie der Garageneinfahrt oder der Terrasse, ist die Anwendung verboten. In deinem Blumen- oder Gemüsebeet kannst du diese Hausmittel in kleinen Mengen jedoch als Unkrautvernichter nutzen. Dazu wird ein Teil Salz oder ein Teil Essig mit fünf Teilen Wasser gemischt und dann auf das Unkraut gegeben.

Bild Garten

Dem Unkraut vorbeugen

Unkraut zu entfernen ist eine mühselige Arbeit, die sich im Laufe der Zeit immer wiederholt. Deswegen ist es besser, der Neubildung vorzubeugen, denn dann wird gar kein Unkrautvernichter benötigt. Selbst wenn du dir einmal die Arbeit machen musst, kannst du dich danach an deinen Blumenbeeten und dem Kräuterbeet erfreuen, denn diese bleiben mit einem speziellen Unkrautvlies frei von dem lästigen Bewuchs. Dieses Vlies ist atmungsaktiv und lässt natürlich auch Wasser, Luft und wichtige Nährstoffe für die Pflanzen durch.

Das Vlies lässt sich passend zuschneiden und ist auch für größere Flächen geeignet. Einmal auf die Erde aufgelegt, kannst du Löcher für deine Blumen oder Kräuter hinein schneiden und dann pflanzen, was du möchtest. Danach wird das Vlies einfach mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt. Das Gießwasser sickert durch diese spezielle Schicht hindurch, lässt aber das Unkraut nicht mehr wachsen.

Bildnachweis:
Gießkanne CC0 Public Domain-Pixabay.com
Unkraut CC0 Public Domain-Pixabay.com
Urheber: welcomia / 123RF Lizenzfreie Bilder
Löwenzahn CC0 Public Domain-Pixabay.com

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Rattanmöbel – darauf solltest du beim Kauf achten! http://www.gartenmagazine.de/rattanmoebel-darauf-solltest-du-beim-kauf-achten-14378/ http://www.gartenmagazine.de/rattanmoebel-darauf-solltest-du-beim-kauf-achten-14378/#respond Wed, 01 Mar 2017 16:28:23 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14378 Egal ob Interior oder Outdoor – Rattanmöbel machen sich mit ihrer eleganten Natürlichkeit sowohl klassisch im Garten und auf Terrasse sowie im eigenen Wohnzimmer hervorragend. Nicht umsonst liegen Rattanmöbel zurzeit absolut im Trend. Neben dem guten Aussehen sind sie zudem einfach zu handhaben. Aber nur, wenn man beim Kauf alles richtigmacht und weiß, wie das …

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Egal ob Interior oder Outdoor – Rattanmöbel machen sich mit ihrer eleganten Natürlichkeit sowohl klassisch im Garten und auf Terrasse sowie im eigenen Wohnzimmer hervorragend. Nicht umsonst liegen Rattanmöbel zurzeit absolut im Trend. Neben dem guten Aussehen sind sie zudem einfach zu handhaben. Aber nur, wenn man beim Kauf alles richtigmacht und weiß, wie das Material zu pflegen ist, hat man auf lange Zeit Freude an diesen Möbeln. Außerdem sollte jedem Käufer der Unterschied zwischen naturbelassenem Rattan und Polyrattan klar sein.

Rattanmöbel beim Kauf: Auf Qualität achten!

Bei Rattanmöbel für den Outdoorbereich ist es besonders wichtig, auf spezielle Beschichtungen zu achten. Eigentlich ist echter Rattan als Naturprodukt nicht für den Outdoor-Gebrauch geschaffen, weshalb es umso wichtiger ist, dass die neu gekauften Möbel über eine gute Feuchtigkeits- und Sonnenbeschichtung verfügen. Diese kann entweder eine Kunststoff- oder Wachsschicht sein, die die empfindlichen Rattanfasern schützt. Sollte dieser Schutz fehlen, greifen Wind und Wetter die Struktur der Rattanmöbel an und diese verlieren ihre Farbe und werden porös. Damit die Möbel also nicht nur wenige Jahre halten, ist eine solche Beschichtung unabdingbar. Um die Möbel bei Nichtgebrauch im Winter bestmöglich zu schützen, sollte bei der Anschaffung zusätzlich eine Abdeckung gekauft werden. Solltest du aber über einen Keller oder ein Gartenhäuschen mit ausreichend Platz für die Möbel verfügen, bringst du sie am besten dort geschützt unter. Pflegeleichter sind dagegen Möbel aus Polyrattan, aber dazu gleich mehr.

Außerdem solltest du beim Kauf von Rattanmöbeln dein Augenmerk auf die Verarbeitung und Verbindung der einzelnen Rattanelemente achten. Verbindungen aus Holzdübeln und -zapfen sprechen für gute und lang haltende Qualität. Sollten dagegen Eisennägel verwendet worden sein, solltest du lieber die Finger von diesen Möbeln lassen. Die Nägel verfärben sich und rosten schnell. Es lohnt sich also, sich im Vorfeld schon im Internet über gute Preis-Leistungs-Angebote zu informieren, bevor man die im Geschäft ausgestellten Rattanmöbeln testen kann, ob sie einem auch beim Sitzen gut gefallen.

Vor- und Nachteile von Rattanmöbeln

Rattanmöbel bestechen nicht nur durch ihr modernes Design, sondern sind für viele Haushalte auch darüber hinaus die richtige Wahl. Sie bieten bei angemessener Pflege überwiegend Vorteile und bestechen so nicht nur durch die Optik gegenüber anderen Materialien.

Die Vorteile
  • eine gute Alternative zu Holz und Kunststoff
  • sehr leicht und trotzdem äußerst stabil
  • edles und stilvolles Aussehen
  • Material mit leicht schimmerndem Glanz
  • als Highlight zuhause bei richtiger Pflege lange haltbar
Die Nachteile
  • anfällig für Nässe
  • bei fehlender Pflege schneller Farbverlust und eventuelle Verrottung des Rattans

Rattan vs. Polyrattan

Echtes Rattan ist ein Naturprodukt. Es ist leider sehr witterungsanfällig und ist daher am besten im Innenbereich zu verwenden. Eine perfekte Imitation dieses natürlichen Materials bietet heutzutage aber Polyrattan, welches künstlich hergestellt wird. Dieses Geflecht ist viel widerstandsfähiger als das echte Rattan und daher besser gegen UV-Strahlung und Feuchtigkeit geschützt. Daher hält es im Außenbereich auch wesentlich länger. Solltest du dir also Garten-Rattanmöbel anschaffen wollen, greifst du am besten zu solchen aus Polyrattan. Zudem stehen sie dem Naturprodukt in nichts nach. Klappbare Gartenliegen aus Polyrattan sind sehr schnell auf- und abzubauen und daher für den Gebrauch im Garten bestens geeignet.

Gatenmöbel aus Polyrattan

Solltest du dir aber unbedingt Stühle aus ungeschältem Rattan wünschen, gibt es diese auch mit einer Schutzhaut zu kaufen. Da Regen und Schnee diese aber dennoch langsam auflösen, musst du mit diesen Möbeln ganz besonders vorsichtig umgehen und sie auf jeden Fall vor Feuchtigkeit schützen.
Es gilt aber, dass sowohl Möbel aus Rattan als auch aus Polyrattan  sind, was den Einsatz in Garten und Wohnung besonders angenehm macht.

Die Kosten

Wie bei allen anderen Möbeln auch, hat Qualität eben seinen Preis. Bei Möbeln aus Rattan ist das nicht anders.
Kostenintensive Polyrattan-Möbeln bestehen aus hochwertigem Material, wie zum Beispiel Viro- und Hularo-Kunststoff. Dieser ist schadstofffrei und gänzlich recyclebar. Günstigere Möbel bestehen häufig aus Faserresten, die mit Schadstoffen in kleineren Dosierungen belastet sind. Wer sich hier für die billigere Variante entscheidet, sollte aber noch mehr als Besitzer von teuren Stücken auf die richtige Pflege achten, damit Form und Farbe des Rattans lange halten.

Neben dem Material fließt auch die Verarbeitung in den Preis mit ein. „Made in Indonesia“ ist hierbei ein Qualitätssiegel. Die Rattanmöbel werden hier in traditionellen Betrieben in Indonesien per Hand geflochten, was pro Möbelstück mehrere Tage in Anspruch nimmt.

Bei anderer Webart ist das Produkt günstiger, das die Herstellung kürzer dauert. Schau dir beim Kauf also die Verarbeitung der Möbel ganz genau an. So erkennst du leicht, welches Möbelstück unter welchen Bedingungen produziert wurde und ob der Preis des Rattanmöbelstücks gerechtfertigt ist.

So pflegst du Rattan richtig

Rattan hat das große Problem, dass es schnell die Biegsamkeit verliert und spröde sowie rissig wird. Um das zu vermeiden, solltest du deine Möbel in regelmäßigen Abständen befeuchten, um dem Material kontinuierlich Feuchtigkeit zurückzugeben. Es ist außerdem ratsam, die Rattanmöbel zwischendurch mit einem speziell dafür geeigneten Wachs zu behandeln. Auch wenn die Oberfläche schon beim Kauf behandelt ist, kann dies die Langlebigkeit deiner Möbel steigern. Das spezielle Wachs findest du online oder im Baumarkt und Gartencenter in deiner Nähe. Wenn die Gartensaison für dich vorbei ist, ist es das Beste, deine Möbel an einem geschützten Ort überwintern zu lassen, damit sie unbeschadet bleiben.

Vielseitig kombinierbar

Wie du jetzt weißt, musst du sehr sorgsam mit Rattanmöbeln umgehen, um dieses besondere Material optimal nutzen zu können. Aber in welchen Formen und Kombinationsmöglichkeiten kommen Möbel aus Rattan überhaupt am besten zur Geltung? Ganz klassisch kannst du Stühle und Gartenliegen aus Rattan kaufen. Diese zeichnen sich besonders durch ihre Leichtigkeit aus und sind schnell von einem Ort im Garten an den anderen gebracht. Für den Innenbereich gibt es aber sogar ganze Sofas aus Rattan. Besonders Tische aus Rattan werden immer beliebter. Dabei hat man viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten – sei es mit Glasplatte, verstärkt durch Holz oder Aluminium. Die Verkaufsschlager unter den Rattanmöbeln sind aber immer noch die Gartenmöbel-Lounges. Diese Sets aus Sitzgelegenheiten mit angenehmen Polstern sowie Bestelltischen sind ideal, um einen schönen Sommerabend ausklingen zu lassen. Und mit den oben genannten Tipps wird es auch noch in den nächsten Jahren viele weitere solcher Abende geben.

Bildernachweis:
Titelbild – Urheber: bialasiewicz / 123RF Lizenzfreie Bilder
Gartenmöbel aus Polyrattan Urheber: sutsaiy / 123RF Lizenzfreie Bilder

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Fleischfressende Pflanzen ziehen und pflegen http://www.gartenmagazine.de/fleischfressende-pflanzen-ziehen-und-pflegen-14356/ http://www.gartenmagazine.de/fleischfressende-pflanzen-ziehen-und-pflegen-14356/#respond Mon, 27 Feb 2017 10:00:18 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14356 Fangblätter, Venusfliegenfalle, mörderische Faszination – die Ankündigung eines Krimis? Weit gefehlt, denn diese Schlagwörter findest du immer wieder, wenn du dich mit Fleischfressenden Pflanzen beschäftigst. Noch vor einigen Jahren kannten die meisten Menschen diese Pflanzen nur vom Hörensagen. In der Zwischenzeit haben sie sich zu Trendgewächsen entwickelt. Fleischfressende Pflanzen machen ihrem Namen alle Ehre Gibt …

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Fangblätter, Venusfliegenfalle, mörderische Faszination – die Ankündigung eines Krimis? Weit gefehlt, denn diese Schlagwörter findest du immer wieder, wenn du dich mit Fleischfressenden Pflanzen beschäftigst. Noch vor einigen Jahren kannten die meisten Menschen diese Pflanzen nur vom Hörensagen. In der Zwischenzeit haben sie sich zu Trendgewächsen entwickelt.

Bild fleischfressende Pflanze

Fleischfressende Pflanzen machen ihrem Namen alle Ehre

Gibt es wirklich Pflanzen, die Fleisch für das Wachstum brauchen? Fleischfressende Pflanzen werden auch Karnivoren genannt und grundsätzlich haben sie wie alle anderen Pflanzen Wurzeln, Blätter und Blüten. Sie nehmen Nährstoffe und Wasser aus dem Boden und Kohlendioxid aus der Luft auf. Karnivoren haben gemeinsam, dass sie in der freien Natur an unwirtschaftlichen Orten wachsen. Sie bekommen viel zu wenig Nährstoffe aus dem kargen Boden.

Die Evolution hat es mit den Pflanzen gut gemeint und das Problem gelöst. Die Fleischfressenden Pflanzen wurden mit Fangarmen ausgestattet, mit denen sie Insekten und andere kleine Tiere fangen können. Die Art des Fangens variiert, das Ziel ist immer das gleiche: Fleischfressende Pflanzen fangen Insekten, um die Nährstoffe der Tierchen zu verwerten. Die Karnivoren werden in verschiedene Fallentypen unterteilt. Die Venusfliegenfalle ist die bekannteste Fleischfressende Pflanze und zählt zu den sogenannten Klappfallen. Auch bekannt ist der Sonnentau, der zum Typ Klebefalle gehört.

Fleischfressende Pflanzen stellen hohe Ansprüche

Die hoch komplexen Fangorgane üben eine ungeheure Faszination auf uns Menschen aus. Immer mehr Pflanzenliebhaber und Hobbygärtner holen sich die Fleischfressende Pflanzen nach Hause. Was jedoch oft nicht beachtet wird, die Pflanzen stellen hohe Ansprüche. Damit deine Fleischfressenden Pflanzen nicht nach ein paar Wochen eingehen, haben wir hier die wichtigsten Tipps für deine erfolgreiche Kultur zusammengestellt.

Bild fleischfressende Pflanze

Heimische und exotische Pflanzen

Einige Fleischfressende Pflanzen, die du heute kaufen kannst, sind Arten, deren ursprüngliche Heimat Amerika, Australien oder Afrika ist. Diese Pflanzen gedeihen unter ganz anderen Bedingungen als die in Europa anzutreffenden Gattungen. Die bekannte und beliebte Venusfliegenfalle stammt aus einer kleinen Region in North und South Carolina. Sie fühlt sich in unserem Klima wohl, vorausgesetzt sie wird mit viel Wasser versorgt. Im Winter braucht sie einen Platz, wo sie hell und kühl stehen kann und vor dem Frost geschützt ist.

Licht und Temperatur

Nur unter guten Bedingungen bilden die Pflanzen Fallen aus. Für Fleischfressende Pflanzen gilt, dass sie einen sehr hellen Standort bevorzugen. Um den Lichtbedarf der Pflanzen gerecht zu werden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Abzuraten ist von einer ganzjährigen Fensterbrettkultur. Die Pflanze bekommt dort zwar ausreichend Licht, jedoch ist die Luft im Wohnbereich für die meisten Karnivoren zu trocken. Viele Arten der Fleischfressenden Pflanzen können den Sommer im Garten verbringen. Ideal ist ein Moorbeet, aber vor dem ersten Frost müssen sie ins Winterquartier übersiedeln.

Auch im Winter muss der Standort hell sein

Viele Fleischfressende Pflanzen legen im Winter eine Ruhepause ein. Entweder stellen sie ihr Wachstum ein oder sie sterben ab, um im Frühling wieder neu auszutreiben. Winterharte Gewächse sind während der Wintermonate im Moorbeet gut aufgehoben. Falls du kein Moorbeet hast, bringst du sie mit den nicht winterharten Pflanzen in das Winterquartier. Tropische Pflanzen musst du in der kalten Jahreszeit mit Kunstlicht versorgen. Da es in Äquatornähe keine Jahreszeitenwechsel gibt, brauchen zum Beispiel die Kannenpflanzen entsprechend ihrer natürlichen Umgebung das ganze Jahr mindestens zwölf Stunden Licht pro Tag.

Bild fleischfressende Pflanze

Wasser und Substrat

Fast alle Fleischfressenden Pflanzen wachsen in der Natur an sehr feuchten Standorten. Deshalb musst du sie mit reichlich Wasser versorgen. Aber Wasser ist nicht gleich Wasser! Wenn du deine Pflanzen mit Leitungswasser gießt, wirst du sicher enttäuscht sein, denn sie werden bereits nach kurzer Zeit eingehen. Der Grund ist, dass die Karnivoren kein kalkhaltiges Wasser vertragen.

Verwende zum Gießen immer Regenwasser. Falls du keine Möglichkeit zum Regenwassersammeln hast, kaufe destilliertes Wasser und mische es im Verhältnis 10:1 mit abgestandenem Leitungswasser. Das Substrat erfüllt zwei Aufgaben: Es ist wichtig, weil es der Pflanze Halt gibt und weil das Substrat die Pflanze mit Nährstoffen und Wasser versorgt. Damit es deiner Fleischfressenden Pflanze wirklich gut geht, brauchst du Weißtorf. Der Torf kann mit Perlite, Quarzsand oder Blähton vermischt werden. Einfacher als selber mischen, ist der Kauf von fertiger Karnivorenerde. Deine Fleischfressenden Pflanzen brauchst du nicht düngen. Auch wenn du es gut meinst, der Dünger kann sich nachteilig für die Pflanze auswirken.

Vermehrung von Fleischfressenden Pflanzen

Bei der Vermehrung von den Pflanzen wird zwischen generativer und vegetativer Vermehrung unterschieden. Die generative Vermehrung ist eine Vermehrung durch Samen, während bei der vegetativen Vermehrung die Pflanze geteilt oder Blätter abgetrennt werden. Welche Art der Vermehrung günstiger ist, hängt von der jeweiligen Pflanze ab. Bildet eine Pflanze hartnäckig keinen Samen aus, bleibt nur der vegetative Weg der Vermehrung.

Das Saatgut muss qualitativ einwandfrei sein. Fleischfressende Pflanze sind Lichtkeimer, deshalb wird der Samen nur leicht angedrückt. Das Substart muss gut vorgenässt sein. Eine hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt den Keimvorgang. Du kannst die Töpfe mit dem Saatgut entweder mit einer durchlöcherten Folie abdecken oder sie in ein Terrarium stellen.

Bildnachweis:
Fleischfressende Pflanze CC0 Public Domain-Pixabay.com
Pflanze im Topf CC0 Public Domain-Pixabay.com
Karnivoren CC0 Public Domain-Pixabay.com
Fleischfressende Pflanze CC0 Public Domain-Pixabay.com

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10 Tipps rund ums Frühbeet http://www.gartenmagazine.de/10-tipps-rund-ums-fruehbeet-14343/ http://www.gartenmagazine.de/10-tipps-rund-ums-fruehbeet-14343/#respond Thu, 23 Feb 2017 13:38:44 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14343 Hobbygärtner können sie kaum erwarten: die ersten Sonnenstrahlen. Denn mit ihnen beginnt nicht nur der Frühling, sondern auch das Arbeiten im eigenen Garten. Wenn du deinen grünen Daumen schon vorher aktivieren möchtest, dann ist ein Frühbeet perfekt. Das Gartenjahr früher beginnen Ganz egal, ob im eigenen Garten oder auf der Terrasse – in einem Frühbeet …

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Hobbygärtner können sie kaum erwarten: die ersten Sonnenstrahlen. Denn mit ihnen beginnt nicht nur der Frühling, sondern auch das Arbeiten im eigenen Garten. Wenn du deinen grünen Daumen schon vorher aktivieren möchtest, dann ist ein Frühbeet perfekt.

Das Gartenjahr früher beginnen

Ganz egal, ob im eigenen Garten oder auf der Terrasse – in einem Frühbeet wachsen Salat, Kräuter & Co. schon kurz nach dem schlimmsten Frost. Während der restliche Boden noch hart gefroren ist, kann das Beet bereits zum Anpflanzen genutzt werden.

Der Handel bietet verschiedene Modelle, die sich nicht nur in der Form, sondern auch in der Größe und dem Preis unterscheiden. Wenn du in deinem Garten gerne alles selber machst, kannst du dir auch ein Frühbeet bauen. Dazu eignen sich am besten ein hölzerner Kasten und ein altes Fenster als Deckel. Das Beet sollte an einem möglichst sonnigen Platz stehen, damit Samen und Setzlinge es schön warm darin haben und so viel Sonnenlicht wie möglich bekommen.

Beim Kauf oder Eigenbau sollten die folgenden Faktoren beachtet werden:
  • Höhe
  • Größe
  • Breite
  • Material
  • Standort

Der richtige Standort

Auch wenn sich die Temperaturen noch im niedrigen Bereich befinden, liefern die ersten Sonnenstrahlen schon Wärme. Damit möglichst viel davon im Frühbeet ankommt, ist der richtige Standort enorm wichtig. Am besten wählst du eine Stelle, an der die Sonne lange scheint. Hohe Bäume, Büsche oder Mauern können dafür sorgen, dass nicht ausreichend Sonne in das Beet fällt.

Das Frühbeet richtig vorbereiten – Erde auflockern

Ist der Startschuss für das verfrühte Gartenjahr gefallen, muss auch dieses Beet vorbereitet werden. Alte Pflanzenteile, Unkraut oder kleine Äste werden zuerst entfernt. Mit einer kleinen Harke wird die Erde grob aufgelockert. Dickere Erdklumpen lassen sich zwischen den Findern zerdrücken. Danach kommt eine dicke Schicht Komposterde auf den aufgelockerten Boden und wird oberflächlich eingearbeitet. Zum Schluss das Fenster putzen und das Frühbeet nochmals verschließen.

Die ersten Pflanzen – Samen und Erde

Pflanzen haben verschiedene Ansprüche. Deswegen ist es wichtig, auf einen guten Boden in dem Frühbeet zu achten. Ein wenig Sand lockert die Erde auf und lässt das Wasser optimal ablaufen, sodass es gar nicht erst zu Staunässe kommen kann.

Zu den ersten Pflanzen, die darin gedeihen können, gehören:
  • Stielmus
  • Spinat
  • Radieschen
  • Kresse
  • Schnittsalat

Das Beet eignet sich nicht nur zur Aussaat, sondern kann auch als kleines Gewächshaus genutzt werden, wenn du Pflanzen vorziehen möchtest.

Bild Kohl

Aufzuchtstation für Blumen und Pflanzen

Im Inneren kann sich die Erde durch die Sonneneinstrahlung schnell erwärmen. Bei geschlossenem Fenster bleibt es innen immer warm, wodurch die Pflanzen vor Frost geschützt sind und gedeihen. Bevor die Pflanzen in das richtige Gartenbeet gesetzt werden, kannst du sie im Frühbeet vorziehen. Gut geeignet sind Gurken, Tomaten, Kohl und Kräuter. Blumen, die ab Mai oder Juni ins Freiland kommen, lassen sich ebenfalls im Beet vorziehen.

Viel Platz auf kleiner Fläche

In der Regel bietet ein Frühbeet viel weniger Platz, als ein Gewächshaus. Mit der richtigen Einteilung bietet es aber Platz für Blumen, Gemüse, Kräuter und mehr. Mit einer einfachen Gartenschnur lässt sich das Beet waagerecht oder senkrecht in mehrere Bereiche aufteilen, die alle unterschiedlich bepflanzt werden können. So finden rechts zum Beispiel verschiedene Kräuter ihren Platz, daneben Salate und links Gemüse.

Bild Gerbera

Vorziehen und Umsetzen leicht gemacht

Junge Pflanzen sind besonders empfindlich. Sie haben oft sehr feine Wurzeln, die beim Umsetzen in das Gartenbeet verletzt werden können oder abreißen, wenn die Pflanze aus dem Frühbeet geholt wird. Hilfreich sind spezielle Anzucht- oder Aussaattöpfe aus Torf. Diese werden mit ein wenig Erde befüllt, bevor der Samen oder Steckling in den Topf kommt. Danach wird entsprechend viel Erde in den Topf gefüllt und das Ganze ins Beet gesetzt. So lassen sich die Pflanzen später ganz einfach zusammen mit dem Topf aus der Erde holen und können auch mit dem Topf ins Gartenbeet gesetzt werden.

Biologische Heizung für das Beet

Neben der Sonne, die das Frühbeet aufheizt, kann auch Pferdemist die Temperaturen im Inneren steigen lassen. Wichtig ist, dass das Beet in der richtigen Reihenfolge befüllt wird, denn nur dann heizt der Pferdemist es auf. In das leere Frühbeet kommt eine mindestens 10 cm hohe Schicht Stroh. Ist dieses gut festgedrückt, dann kommen ca. 20 cm Komposterde dazu. Danach folgt die normale Erde und zum Abschluss noch etwas Komposterde.

Das Beet im Sommer nutzen

Nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer ist das Beet hilfreich. Es speichert zusätzliche Wärme und ist daher der ideale Ort für exotische Pflanzen, die sonst nur schlecht gedeihen. Dazu gehören unter anderem Paprika und Auberginen. Besonders praktisch ist das Beet bei einem kalten und verregneten Sommer.

Bild Hochbeet

Gärtner ohne Rückenschmerzen

Je weiter das Beet vom Boden weg ist, desto besser ist es vor Frost geschützt. Daher lässt sich auch ein Hochbeet schnell in ein Frühbeet verwandeln. Ohne dich zu bücken oder auf den Knien rutschen zu müssen, kannst du in einer angenehmen Höhe das Beet pflegen, Samen aussäen und Stecklinge pflanzen.

Winterpause – Schutz für das Beet

Um dir den Einstieg in die nächste Saison zu erleichtern, kannst du das Beet vorbereiten. Entferne dazu alle alten Pflanzen und lockere die oberste Erdschicht gut auf. Mische diese dann mit Stroh und lege darüber einen ausgedienten Jutesack.

Bildnachweis: Kohl CC0 Public Domain-Pixabay.com Gerbera CC0 Public Domain-Pixabay.com Bild Hochbeet CC0 Public Domain-Pixabay.com Urheber: tamifreed / 123RF Lizenzfreie Bilder

 

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Gemüse anbauen für Anfänger http://www.gartenmagazine.de/gemuese-anbauen-fuer-anfaenger-14322/ http://www.gartenmagazine.de/gemuese-anbauen-fuer-anfaenger-14322/#comments Fri, 17 Feb 2017 16:05:12 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14322 Viele preisbewusste Verbraucher werden es bereits gemerkt haben: nicht nur Wohnungen und Kraftstoff werden stetig teurer, die Preiserhöhung macht auch nicht vor dem Gemüse halt. Besonders Bio-Gemüse ist inzwischen so teuer, dass es sich längst nicht jeder mehr leisten kann oder möchte. Vielleicht gehörst du ja auch dazu. Gemüse in der Ernährung Dabei ist Gemüse …

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Viele preisbewusste Verbraucher werden es bereits gemerkt haben: nicht nur Wohnungen und Kraftstoff werden stetig teurer, die Preiserhöhung macht auch nicht vor dem Gemüse halt. Besonders Bio-Gemüse ist inzwischen so teuer, dass es sich längst nicht jeder mehr leisten kann oder möchte. Vielleicht gehörst du ja auch dazu.

Gemüse in der Ernährung

Dabei ist Gemüse so wichtig für die Ernährung! Es ist knackig, lecker und vor allem sehr gesund. Dazu kommt die wertvolle Nährstoffkombination an Kohlenhydraten, Vitaminen, Eiweißen und Mineralstoffen. Teilweise enthalten die kleinen Kraftpakete sehr viel Vitamin C und K, sowie Phosphor und Magnesium. Dabei geht es nicht nur darum eine schlanke Figur zu machen. Regelmäßiger Gemüseverzehr versorgt den Körper mit den genannten, notwenigen Nährstoffen. Daher sind Kartoffeln, viele Kohlsorten, Spargel, Tomaten & Co aus den meisten Speiseplänen gar nicht mehr wegzudenken.

Insbesondere Bio-Gemüse, das als besonders gesund gilt, ist recht teuer. Dies veranlasst dich vielleicht eher auf diese kleinen Gesundmacher zu verzichten und dich nach Alternativen umzusehen. Dabei ist nicht nur aus geschmacklichen Gründen tiefgefrorenes oder Dosengemüse keine Alternative. Was bleibt ist der kontrollierte Eigenanbau.

Bild Kohlrabi im Garten anbauen

Notwendiges Utensil: ein grüner Daumen

Eigentlich kann fast jeder Gemüse selbst anbauen. Die meisten Arten eignen sich auch für Personen, die nicht so viel Platz zur Verfügung haben oder sich selbst als blutige Anfänger einschätzen. Es braucht nur ein wenig Fachwissen und Motivation. Sollte es Dir am Fachwissen fehlen, kannst du dich auf entsprechenden Fachmessen informieren. So wird auch der Gartenbau in Lübeck bei der nächsten Ausstellung am 24. bis 26. Februar in der Kulturwerft Gollan sicherlich die neusten Tipps zum Thema Gartenpflege präsentieren.

Falls Du keinen eigenen Garten haben solltest, stellt das auch kein großes Problem dar. Alle Pflanzen, deren Wurzeln nicht allzu tief ins Erdreich reichen und in unserer Klimazone gedeihen, können auch in einem Topf oder einem Blumenkasten wachsen. Brauchen die Pflanzen viel Wärme, eignet sich ein Topfgarten für diese Pflanzen am besten (wie zum Beispiel Tomaten).

Hiermit könntest du beginnen

Das einfachste Gemüse ist vielleicht der Salat. Dieser wächst in allen Variationen sogar im Blumenkasten. Du musst nur fünf bis sechs Setzlinge in einen Blumenkasten setzen und acht bis zehn Wochen warten. Schon kannst du deinen eigenen Salat ernten. Besonders einfach sind dabei die Pflücksalate, da man diese Stück für Stück – oder Blatt für Blatt von außen nach innen ernten kann. So kannst Du auch mal kleinere Portionen ernten, falls du in einem Singlehaushalt leben solltest. Dabei solltest du die Blätter wirklich pflücken und nicht abschneiden. Andernfalls halten sie sich nicht so lange. Oftmals wird, aufgrund der zerschnittenen Zellen, das Salatblatt schnell braun und unappetitlich.
Auch der beliebte Rucola Salat wird aus Samen oder Setzlingen gezogen. Selbst auf kleinstem Raum kannst du eine gute Ausbeute mit ihm erzeugen.

Von März bis September kannst du dich auch an den schnell wachsenden Radieschen probieren. Dieses Gemüse bringt viel Freude, da man schnell Resultate erkennen kann. Weiterhin kann es ganz einfach im Garten, auf dem Balkon oder in Töpfen großgezogen werden. Nach dem die Saat aufgegangen ist, muss man der Größe nach nur noch von Zeit zu Zeit die Pflanzen ein wenig ausdünnen.

Weitere und gute Anfängergemüse sind Erbsen, Zuckerschoten und Bohnen. Diese sind nicht sehr anspruchsvoll, brauchen wenig Platz und sind nicht allzu arbeitsintensiv. Allerdingt benötigen sie eine Rankhilfe, um nach oben wachsen zu können. Dies kann man bereits mit ein wenig Holz und Garn bewerkstelligen. Besonders lecker und beliebt sind die Zuckerschoten, die von März bis Juni gesät werden können. Besonders geschickt ist es, alle drei bis vier Wochen neue Reihen zu säen, sodass man eine längere und besser verteilte Ernteperiode erreicht. So ist man immer mit frischem Gemüse versorgt.

Nach den ersten Erfahrungen fährst du hiermit fort

Kohlrabi ist schon kein Gemüse mehr für blutige Anfänger. Leider ist er nicht so ergiebig im Anbau. Solltest du beengte Raumverhältnisse haben und willst das Gemüse im Topf großziehen, solltest du auf die Sorte Superschmelz zurückgreifen. Diese wird besonders groß und manchmal, bei idealen Bedingungen bis zu einem Kilo schwer, ohne dabei holzig zu werden. Allerdings wird dieser Kohl gern von Kohlweißlingslarven befallen. Ein frühzeitiger Anbau im März kann dem vorbeugen. Falls Du zeitgleich Tomaten anbauen, kannst du deren Geizlinge auf den Kohl legen. Der intensive Geruch soll die Kohlweißlinge ablenken und somit deinen Kohl schützen.

Bild Tomatenanbau

Etwas nervenaufreibend kann die Aufzucht von Gurken, Zucchini und Tomaten werden. Dafür können sie jedoch ebenfalls im Beet oder im Topf gelingen. Und der Anbau lohnt sich: eine Gurkenpflanze kann einem eine Vielzahl an Gurken den ganzen Sommer überliefern. Gesät werden Ende März bis Anfang April. Dabei beginnt die Aussaht mit einem kleinen Topf von 12cm Durchmesser, gefüllt mit normaler Pflanzenerde. Der Topf sollte dann idealer Weise an einer warmen Stelle gehalten werden. Perfekt ist ein Wintergarten, ein Balkonfenster oder eine Fensterbank. Im April, wenn wärmere Temperaturen Deutschland erreichen, können die kleinen Pflänzchen ruhig dauerhaft auf dem Balkon oder im Garten gehalten werden. Falls es keinen Windschutz für die Pflanzen gibt, solltest du sie mit Stützstäben vor Sturmschäden schützen. Sollten die Temperaturen über Nacht stark fallen, solltest du die noch empfindlichen Pflanzen wieder ins Warme holen. Dafür reicht sogar ein Gartenschuppen, sodass die Pflanzen etwas Schutz haben.

Bild Gemüsegarten

Günstiges Bio-Gemüse ist keine Kunst

Du siehst also, es ist kein Zauberwerk eigenes Gemüse anzupflanzen. Der Vorteil liegt darin, dass du dir wirklich sicher sein kannst, dass die Pflanzen nicht durch Pflanzenschutzmittel oder Pestizide belastet sind. Du kannst also mit wenig Aufwand echtes Bio-Gemüse in deinem Garten oder auf deinem Balkon anpflanzen. Alles was du dafür brauchst ist etwas Zeit und Geduld.

Dazu kommt natürlich der unschlagbare Preis. Die Kosten für die Gemüsesamen liegen fast bei null und eventuelle Anschaffungen (Töpfe, Blumenkästen) rentieren sich schon nach der ersten Saison oder nach wenigen gepflückten Pflanzen. Nicht zuletzt bilden gerade hochwachsende Gemüsesorten eine optische Bereicherung für jeden tristen Balkon. Du kannst dir ganz praktisch etwas Grün in deine Stadt und deine Wohnung holen und bekommst mit ein wenig Aufwand auch noch gesundes, frisches und kostenloses Gemüse, das du nicht einmal nach Hause transportieren musst. Also versuche dich doch einmal an deiner eigenen Gemüsezucht.

Bildernachweis:
alle Bilder – Pixabay.com

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Worauf ist beim Palmen Kauf zu achten? http://www.gartenmagazine.de/worauf-ist-beim-palmen-kauf-zu-achten-14311/ http://www.gartenmagazine.de/worauf-ist-beim-palmen-kauf-zu-achten-14311/#respond Mon, 06 Feb 2017 14:57:24 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14311 Palmen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und werden auch als Freilandpflanze für den Garten, Balkon oder Terrasse sehr geschätzt. Mit Palmen holst du dir unbeschwerte, südliche Atmosphäre nach Hause. Wissenswertes über Palmen Zur Familie der Palmen zählen über 3000 Arten und mehr als 200 Gattungen. In der Natur wachsen Palmen an den unterschiedlichsten Orten und …

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Palmen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und werden auch als Freilandpflanze für den Garten, Balkon oder Terrasse sehr geschätzt. Mit Palmen holst du dir unbeschwerte, südliche Atmosphäre nach Hause.

Wissenswertes über Palmen

Zur Familie der Palmen zählen über 3000 Arten und mehr als 200 Gattungen. In der Natur wachsen Palmen an den unterschiedlichsten Orten und Plätzen. So gibt es Palmenarten, die im tropischen Regenwald beheimatet sind, aber auch Arten, die sich in der Wüste, der Savanne und in der Steppe richtig wohl fühlen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Palmenarten frostempfindlich. Mit Palmen kannst du deinem Wohnraum ein individuelles Flair verleihen. Nicht umsonst sind Palmen die Lieblingspflanzen der Innenarchitekten. Die Kühle der modernen Bau- und Einrichtungsstile mit viel Beton und Glas wird durch die dekorativen Blätter gemildert.

Es sind auch die Blätter, nach denen die Palmen in zwei Gruppen eingeteilt werden:
  • Fächerpalmen wie beispielsweise die Washingtonia robusta
  • Fiederpalmen wie beispielsweise die Bergpalme

Hast Du jetzt Lust auf neue Mitbewohner bekommen? Hast Du einen grünen Daumen, aber keinen Garten oder Balkon? Kein Problem, denn unter den zahlreichen Palmenarten gibt es viele, die sich als Zimmerpflanze hervorragend eignen.

Zu den beliebtesten Palmen für den Indoorbereich zählen:
  • Dattelpalme
  • Kokospalme
  • Bergpalme
  • Goldfruchtpalme
  • Kentia Palme
  • Palmlilie oder Yucca

Überlegungen vor dem Palmenkauf

Das Sortiment an Palmen ist bei einschlägigen Fachhändlern sehr groß (zum Beispiel bei der Palmenmann GmbH). Grundsätzlich sind fast alle Palmen in Pflanzgefäßen kultivierbar, wenn du sie richtig versorgst. Passende Töpfe und Kübel in den unterschiedlichsten Farben und Formen sowie die nötige Erde bekommst du meist auch bei den Fachhändlern. Du musst bei der Auswahl der Pflanze die Standortbedürfnisse beachten. Die Palme, die viel Sonne benötigt, gedeiht natürlich nicht im Schatten. Die meisten Palmenarten sind aber recht tolerant und nehmen zeitweise durchaus auch nicht ideale Bedingungen hin.

Was für die Freilandpalmen gilt, gilt auch für Zimmerpalmen. Ein typisches Beispiel ist die Yucca, die vorzugsweise an einem sonnigen Fenster steht, aber selbst in einer dunklen Zimmerecke noch zurechtkommt. Die pflegeleichte Palmlilie oder Yucca ist nicht nur wegen ihrer Anspruchslosigkeit so beliebt, sondern weil sie sehr robust ist und Pflegefehler verzeiht. Obwohl die Yucca gar keine Palme ist, sondern zur Familie der Spargelgewächse gehört, wird sie immer mit Palmen in Verbindung gebracht. Ursprünglich stammt die Yucca aus dem Süden der Vereinigten Staaten und Mittelamerika. Dazu gehören 40 Arten, von denen einige in Kübeln gezogen werden. Es ist ein immergrüner, rosettig wachsender Strauch mit schwertförmigen Blättern.

Am besten versorgst du deine Yucca mit lockerer, lehmhaltiger und humusreicher Erde. Im Sommer liebt sie es, reichlich gegossen zu werden. Entweder lässt du die Yucca ganzjährig im Innenbereich oder du stellst sie über die Sommermonate hinaus ins Freie. Überwintern kannst du deine Palmlilie an einem hellen, frostfreien Ort bei mindestens 5 Grad Celsius.

Für jede Palme das richtige Pflanzgefäß

Bedenke bereits vor dem Palmenkauf, dass deine Pflanze wächst. Du solltest die Palme im Frühjahr in einen größeren Pflanztopf umsetzen. Achte darauf, dass du auf dem Balkon oder auf der Terrasse genügend Platz für einen größeren Topf hast. Die Wurzeln der Palmen wachsen nach unten, du solltest deshalb hohe Pflanztöpfe oder Pflanzkübel verwenden.

Palme ist nicht gleich Palme

Ob nun echte Palme, Spargelgewächs oder Palmenfarm, Zimmerpalmen sind beliebte Accessoires und bringen einen Hauch Exotik in deine eigenen vier Wände. Falls du Haustiere hast, solltest du dir vor dem Kauf gut überlegen, ob die Palme und deine Tiere miteinander harmonieren. Freilaufende Nagetiere sehen in der Palme eine zusätzliche Futterquelle. Abhilfe schaffst du, indem du die Pflanze höherstellst. Ein immer wieder heiß diskutiertes Thema ist Palme und Katze, besonders in Bezug auf die Yucca, die toxische Stoffe in ihren Blättern enthält. Entscheidend ist die Dosierung. Die Katze müsste, um gesundheitlichen Schaden zu nehmen, riesige Mengen an Yucca Blätter fressen. Umgekehrt geht es etwas schneller. So manche Katze war für die Yucca nicht verträglich, was sich an unschönen, zerpflückten Blättern bemerkbar macht.

Zimmerpalmen wachsen

Bedenke vor dem Kauf, dass deine Palme wächst und manche Arten eine Höhe von vier bis fünf Meter erreichen können. Nicht jede Palme lässt sich problemlos zurückschneiden und die Trennung von einer liebgewordenen Zimmerpflanze kann ganz schön schmerzlich sein. Besser du entscheidest dich für kleinwüchsige Arten oder für Palmlilien, die du leicht zerteilen und neu pflanzen kannst.

Wie viel Licht braucht die Palme?

Überlege dir bereits vor dem Kauf, welchen Standort deine neue Zimmerpalme bekommt. Die Zwergpalme benötigt einen hellen, sonnigen Platz und freut sich über direktes Sonnenlicht. Hingegen solltest du beispielsweise die Bergpalme und die Kentia Palme keinem direkten Sonnenlicht aussetzen. Diese Arten bevorzugen ein halbschattiges Plätzchen. Für ein gutes Wachstum ist jedoch nicht nur das Licht entscheidend, sondern auch die Raumtemperatur. Zimmerpalmen vertragen Zugluft eher schlecht und die Zimmertemperatur sollte nie unter 14 Grad Celsius sinken. Manche Zimmerpalmen lieben einen Ortswechsel. Ob du deine Palme in den Garten übersiedeln kannst, hängt natürlich von der Art der Palme ab. Die Kentia Palme liebt die Wärme und du solltest sie nicht niedrigen Temperaturen aussetzen. Im Spätsommer sind die Abende oft schon kühl und dann muss du sie rechtzeitig wieder zurück in die Wohnräume bringen.

Palmen für den Außenbereich

Du möchtest Palmen im Garten pflanzen, hast aber kein optimales Winterquartier? Müssen deshalb Palmen im eigenen Garten ein Traum bleiben? Nein, denn es gibt Palmenarten, die Minusgrade unbeschadet überstehen. Dazu gehört etwa die aus Nordamerika stammende Nadelpalme, die bis Minus 20 Grad Celsius frostresistent ist. Oder die Zwergpalmettopalme, die ebenfalls bei bis zu 20 Grad Minus im Freien überwintert werden kann. Wenn du Palmen für den Garten kaufst, dann achte bereits vor dem Kauf darauf, dass große Palmen den Frost viel besser vertragen als junge und kleine Palmen. Ideal sind Palmen mit einem Alter von fünf Jahren und sie sollten nicht kleiner als 60 Zentimeter sein. Die beste Zeit um Palmen im Garten zu setzen ist das Frühjahr. Warte aber, bis die Nächte nicht mehr kalt sind und du nicht mehr mit Nachtfrost rechnen musst. Falls du dich doch für eine kleine oder junge Palme entscheidest, pflanze sie in einen Pflanzkübel und stelle diesen im Winter an einen geschützten Ort. Das kann die Garage, der Keller oder der Wintergarten sein. Ist die Palme gewachsen, kannst du sie direkt in den Garten pflanzen.

Bildernachweis:
Palme CC0 Public Domain-Pixabay.com
Yucca Palme – Urheber: andy7653 / 123RF Lizenzfreie Bilder

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Wer in eine neue Wohnung zieht, kennt das Problem. Der Vormieter hat ein paar nette Löcher in den Wänden hinterlassen oder die Fugen zwischen den Badfliesen sehen nicht mehr besonders sauber aus. Seit mehr als 50 Jahren greifen die meisten Leute in diesen Fällen zur Marke Molto, die schon bei den Vätern gute Dienste geleistet hat. Für alle Spachtelarbeiten gilt seither immer noch die Spachtelmasse Moltofill als Allzweckwaffe.

Molto – eine Marke mit Tradition

Ende der 1950er Jahre brachte Molto mit Moltofill in Großbritannien erstmals ein Produkt, das unschöne Löcher in Wänden schnell und unkompliziert verschwinden ließ, auf den Markt. Kein anderes Produkt gab es bis dahin, dass für einen optimalen Untergrund für Wandverschönerungen bieten konnte. Diese Marktlücke füllte Moltofill nun aus. In Deutschland kam Moltofill allerdings erst 1958 in die Regale der „Baumärkte„. Was mit der Spachtelmasse Moltofill begann, weitete sich zur umfassenden Marke Molto mit vielen verschiedenen Produkten für den Heimwerker.

Selbst heute ist bei 70 % aller Verbraucher die Antwort auf die Frage: Wie krieg ich dieses Loch zu? – Moltofill.

Produktsortiment von Molto

Moltofill, die Spachtelmasse, ist allerdings heute nicht mehr das einzige Produkt aus dem Hause Molto, mit dem Wände, Mauern, Decken, Fliesen und Holz bearbeitet werden können. Mehr als 60 verschiedene Produkte sind mittlerweile auf dem Markt. Ob Grundieren, Glätten, Lackieren, Abbeizen, Reinigen oder Flecken- und Schimmelentfernung – für jede Reparaturarbeit im Haus gibt es die passende Lösung von Molto.

Produkte von Molto in der Anwendung

Dass es sich bei Moltofill um ein Spachtelpulver zum Verfüllen und Glätten handelt, das leicht in der Anwendung ist, wissen heutzutage die meisten Heimwerker. Wie und wozu die meisten anderen Produkte genutzt werden können, ist allerdings eher unbekannt. Der Hersteller hat daher eine Reihe von Anleitungen unter dem Motto „Wir zeigen Dir wie´s geht!“ herausgebracht. In den Videos der Reihe werden alle Möglichkeiten der Produkte aus dem Hause Molto aufgezeigt und die Anwendung erklärt. Unter anderem natürlich auch die Anwendung des Flagschiffes des Unternehmens Moltofill.

Moltofill und seine Besonderheiten

Der Klassiker Moltofill kommt im Innenbereich zur Anwendung. Das Spachtelpulver kann auf Putz, Zement, Mauerwerk, Gipskarton, Beton, Gasbeton, Styropor und Hartschaum angewandt werden. So können Wände geglättet, Löcher und Risse verfüllt sowie Leichtbauplatten und Strukturleisten verklebt werden. Zudem ist Moltofill in zwei Varianten erhältlich – als fertige Spachtelmasse in der Tube oder als Pulver zum Anrühren. Selbst wer das Pulver wählt, kann aber mit einer leichten Verarbeitung rechnen. Das Pulver muss lediglich im Verhältnis 2:1 mit Wasser verrührt werden, bis keine Klümpchen in der Masser mehr sichtbar sind. Nach dem Anrühren haben Heimwerker gut eine Stunde Zeit, um das Moltofill zu verarbeiten, bevor die Masse ausgehärtet ist. Moltofill aus der Tube muss vor dem Öffnen in der Tube einige Minuten geknetet werden, damit sich die Masse leicht aus der Tube herausdrücken lässt. Die Vorbereitungen werden in der Reihe „Wir zeigen Dir wie´s geht!“ natürlich genau erklärt.

Moltofill
Quelle: Molto.de

Anwendung von Moltofill – so einfach ist das

Bevor Moltofill aufgetragen wird, muss man für einen trockenen, sauberen Untergrund sorgen. Glatte Stellen sollten zudem ein wenig aufgeraut werden. Untergründe, die stark saugfähig sind, sollten mit Tiefengrund aus dem Produktsortiment Molto vorbereitet werden. Auf den vorbereiteten Untergrund wird die Spachtelmasse mit einer Kelle oder einem Spachtel aufgetragen und geglättet. Da die Trockenzeit mit rund zwei Stunden relativ gering ist, können die Verschönerungsarbeiten schnell weitergehen. Nach der Trocknung lässt sich die mit Moltofill bearbeiteten Stellen abschleifen und streichen, so dass später die Ausbesserung überhaupt nicht mehr zu sehen ist. Wie das ganze funktioniert, wird natürlich in der Video-Reihe ganz genau gezeigt.

Fazit
Wer sich als Laie mit der Verschönerung seiner Wohnung beschäftigen möchte, sollte sich die Video-Reihe „Wir zeigen Dir wie´s geht!“ anschauen. Hier finden sich tolle Anregungen und detaillierte Anleitungen, die eine Renovierung enorm erleichtern. So benötigt der Heimwerker nicht gleich einen professionellen Handwerker, um Schönheitsreparaturen auszuführen.


Bildernachweis:

Pärchen beim renovieren > Urheber: nyul / 123RF Lizenzfreie Bilder

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