GartenMagazine.de http://www.gartenmagazine.de Wed, 24 May 2017 10:55:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Was gehört in einen Bauerngarten http://www.gartenmagazine.de/was-gehoert-in-einen-bauerngarten-15346/ http://www.gartenmagazine.de/was-gehoert-in-einen-bauerngarten-15346/#respond Wed, 24 May 2017 10:55:51 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=15346 Bauerngärten sind nicht nur schön anzusehen. Sie sind auch ein interessantes Hobby mit einer langen Tradition, die bis in das Zeitalter der alten Römer zurückreicht. Ihre Beliebtheit steigt immer mehr an und deshalb fragen sich mehr Hobby-Gärtner, wie auch sie es zu ihrem eigenen Bauerngarten schaffen können. Schon im alten Rom wurden Bauerngärten angelegt. Die …

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Bauerngärten sind nicht nur schön anzusehen. Sie sind auch ein interessantes Hobby mit einer langen Tradition, die bis in das Zeitalter der alten Römer zurückreicht. Ihre Beliebtheit steigt immer mehr an und deshalb fragen sich mehr Hobby-Gärtner, wie auch sie es zu ihrem eigenen Bauerngarten schaffen können.

Schon im alten Rom wurden Bauerngärten angelegt. Die Römer zierten damit ihre Landhäuser. Übrigens wird das Wort „Villa“ auch aus der römischen Sprache abgeleitet und steht für ein solches Haus. Später im Mittelalter fanden die Bauerngärten auch in Klöstern Einzug, wo die kreuzförmige Anordnung entwickelt wurde. Seit Ende des 17. Jahrhunderts werden die Gärten in bestimmten geometrischen Formen angeordnet und mit Beeteinfassungen versehen. Diese Art des Gartenbaus hat sich bis heute nicht mehr großartig verändert. Allerdings sind einige Menschen der Meinung, die modernste Form des Bauerngartens, bei der auch Zierpflanzen eine Rolle spielen, sei erst Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden.

So ist der Bauerngarten, wie wir ihn heute kennen, ein quadratisch oder rechteckig eingegrenztes Gebiet, das umzäunt wird. Im Wesentlichen besteht er aus Zier- und Nutzpflanzen sowie Kräutern, die strukturiert in von gemauerten Einfassungen umgebenen Beeten angepflanzt werden. Ein Wegkreuz verbindet die verschiedenen Bereiche des Gartens miteinander. Während Obstbäume kein Bestandteil sind, wird die Mitte durch ein weiteres Zierobjekt, wie zum Beispiel einen Brunnen, gekennzeichnet.

Wie kommst auch du zu deinem eigenen Bauerngarten?

Wenn auch du ein leidenschaftlicher Gärtner bist, oder einfach nur die Natur liebst, hast du den richtigen Leitfaden zu deinem eigenen Bauerngarten gefunden. Bei der Erstellung hast du freie Hand. Du kannst selbst bestimmen, wie viel Zeit du dafür investieren möchtest bzw. kannst. Auch die Entscheidung, welche Bäume, welches Gemüse oder welche Stauden du verwendest, hast allein du in der Hand.

Es ist mit Sicherheit ein harter Weg, bis der Garten fertig ist. Das Anlegen und die Bepflanzung nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern bedeutet auch harte Arbeit. Doch die Mühe lohnt sich.

Sobald dein Bauerngarten im Frühling erblüht, wirst du froh sein, dich dafür entschieden zu haben, ihn anzulegen. Auch das Ernten der ersten eigenen Früchte ist ein wahres Erfolgserlebnis. Wenn auch du deine eigenen Tomaten und Gurken beim Anblick der farbenprächtigen Pflanzen genießen möchtest, lies dir den folgenden Leitfaden durch. Du wirst erfahren, wie du Stück für Stück zu deinem eigenen Bauerngarten gelangst. Trotz harter Arbeit wirst du viel Spaß beim Anlegen des Gartens haben.

Bild Planung des Gartens

Planung ist alles

Bevor du mit der eigentlichen Arbeit beginnen kannst, solltest du deinen Bauerngarten gut planen. Überlege dir schon vorher, wofür du ihn hauptsächlich nutzen möchtest. Willst du lieber mehr Nutzpflanzen? Soll der Garten eher zur Zierde dienen? Soll er in einem Eingangsbereich liegen und somit gut durchquerbar sein?

Denke also vorher darüber nach, welche Pflanzen du in deinem Garten haben möchtest. Auch die Größe der Wege ist wichtig. Überlege dir dafür auch, wie viel Platz du zur Verfügung hast und wo die optimale Stelle für den Garten ist. Bedenke dabei, dass viele der Pflanzen, die dort wachsen sollen, genügend Licht benötigen. Daher sollte der Garten für das Sonnenlicht gut erreichbar sein. Am besten ist es, wenn du deine Vorstellungen skizzierst. Zeichne dabei alles auf einem Blatt Papier auf. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Anschließend kannst du dich mit deiner Skizze von anderen Gärtnern oder Fachleuten aus einem Baumarkt beraten lassen. Dann kannst du damit beginnen, den für den Garten vorgesehenen Bereich auszumessen. Stecke dafür das gesamte Gebiet ab. Auch der Platz, der für die Wege und Beete vorgesehen ist sollte gekennzeichnet werden. Verwende dafür eine solide Schnur und befestige diese gut. Nachdem du alle einzelnen Bereiche abgemessen hast, kannst du beginnen, den Garten anzulegen.

Die Wege

Bild Brunnen im GartenUm später jeden Bereich des Gartens gut erreichen zu können und bei der weiteren Vorgehensweise auch den Garten selbst und nicht deine Skizze vor Augen zu haben, solltest du gleich zu Beginn die Wege anlegen. In einem Bauerngarten wird grundsätzlich ein Kreuzweg verwendet. Das heißt jeweils seitlich führen zwei Wege durch den Garten und kreuzen sich im Zentrum. Auf diese Weise entsteht eine klare Gliederung und das Gesamtbild wirkt trotz der großen Pflanzenvielfalt harmonisch und geordnet.

Nachdem du den Weg abgesteckt hast, kannst du anfangen ihn auszuheben. Lege dafür einen etwa 15 bis 30 Zentimeter tiefen Graben an. Diesen kannst du dann mit Splitt oder Schotter befüllen. Natürlich soll auch bei den Wegen die Optik stimmen. Damit diese zum Rest des Gartens passt, kannst du den Weg nach Wahl mit Rindenmulch oder Piniendekor bedecken. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, Natursteinplatten oder einfachen Kies als Abdeckung zu verwenden.

Weitere Versiegelungen sind nicht nötig. Bei der Wahl des Materials ist zu beachten, dass Splitt am angenehmsten zu begehen ist. Rindenmulch dagegen vermindert die Unkrautbildung und trägt zur natürlichen Optik des Bauerngartens bei.

Zäune und Einfassungen

Zur klaren Abgrenzung der einzelnen Bereiche sind selbstverständlich Zäune und Einfassungen nötig. Während ein Zaun den gesamten Garten umgeben sollte, werden die Beete mit Einfassungen begrenzt. Da der Garten weiterhin sehr natürlich wirken soll, ist es auch bei der Wahl der Zaunmaterialien wichtig, auf Bestandteile der Natur zu setzen. So sind zum Beispiel Flecht- oder Ringzäune gut geeignet. Auch Staketenzäune sind sehr beliebt und werden oft verwendet. Diese bestehen größtenteils aus einzelnen Stöcken, die unregelmäßig nebeneinander aufgestellt werden.

Am Rand des Gartens vor den Zäunen können bei Bedarf auch Sträucher gepflanzt werden. Dadurch entsteht ein sehr stimmiges Bild, das den natürlichen Look des Bauerngartens unterstützt. Statt eines Zaunes kann jedoch auch eine Hecke verwendet werden.

Auch bei den Beeteinfassungen sollte auf die natürliche Optik geachtet werden. Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Man kann zur Übereinstimmung mit den Zäunen auch Holz als Material verwenden. Dafür eignen sich hochkant gesteckte Bretter oder Balken besonders gut. Häufig werden auch Buchseinfassungen gebaut. Diese sind jedoch anfällig für Pilze. Eine gute Alternative dazu ist die immergrüne Heckenkirsche. Aber auch aus verschiedensten Polsterpflanzen können hübsche Beeteinfassungen errichtet werden.

Bild Himbeerstrauch

Die Wahl der Pflanzen

Bei der Wahl der Pflanzen hast du absolut freie Hand. Du kannst bereits bei der ersten Planung entscheiden, welche Blumen und welche Nutzpflanzen du in deinem Garten haben möchtest.
Die Zierbeete kannst du mit allen möglichen Pflanzen eindecken. Auch außerhalb der Beete sehen Zierpflanzen prächtig aus und fügen sich in das Gesamtbild ein.
Die Nutzpflanzen bieten ebenfalls eine umfangreiche Palette. Du kannst grundsätzlich alles anpflanzen, was in Deutschland wächst.

Welche Bäume sind geeignet?

Ein Baum ist grundsätzlich kein zwingender Bestandteil eines Bauerngartens. Wenn du jedoch trotzdem einen anpflanzen möchtest, ist das natürlich völlig legitim. Am besten eignen sich Obstbäume. Diese bieten bereits im Frühjahr einen wunderschönen Anblick mit prächtigen Blüten. Im Sommer dienen sie als Schattenspender für den Garten. Zusätzlich liefern sie regelmäßig Obst, das du ernten kannst. So empfehlen sich besonders Apfel-, Birn- oder Kirschbäume.

Zur reinen Zierde kannst du beispielsweise einen Rotdorn verwenden. Dieser fügt sich wunderbar in das Bild des Gartens ein. Wer es etwas exotischer mag, kann zum Beispiel auch auf einen Trompetenbaum zurückgreifen. Natürlich ist das eine Frage des Geschmacks. Deshalb solltest du dich einfach ein wenig umsehen und dich in Fachgeschäften beraten lassen.

Bild Fliederbaum

Welche Sträucher passen zum Garten?

Auch bei den Sträuchern kannst du zwischen Nutz- und Zierpflanzen entscheiden. Für die Ernte bieten sich der Haselnuss-, der Himbeer- und der Johannisbeerstrauch besonders an. Sie sehen in der Blütezeit prächtig aus und tragen in Deutschland gängige Früchte.

Für die Optik kannst du beispielsweise den falschen Jasmin anpflanzen. Dieser ist jedoch etwas anfällig für schwarze Blattläuse. Wenn du es etwas pflegeleichter magst, empfehlen sich die verschiedenen Arten der Flieder.

Auf welche Blumen kann man setzen?

Bei der Blumenwahl sind dir wirklich keine Grenzen gesetzt. Von Stockrosen, über den Fingerhut, bis hin zur Edelweiß-Margerite kann alles verwendet werden. Dabei spielt allein dein eigener Geschmack eine entscheidende Rolle. Die Schafgarbe „Belle Epoque“ hat eine besonders lange Blütezeit. Auch Stockrosen und Garten-Margeriten blühen sehr lange. Achte bei der Wahl der Pflanzen auf eine große Farbenvielfalt, sodass dein Garten ein abwechslungsreiches Bild bietet. Wenn du jedoch bestimmte Farben besonders gerne magst, kannst du dich selbstverständlich auch hauptsächlich auf diese konzentrieren.

Bild weiße Schafgarbe

Welche Stauden kommen in Betracht?

Auch bei der Auswahl einer Staude spielen vor allem Farbe und Größe eine Rolle. Entscheidend ist wieder dein eigener Geschmack. Als traditionelle und heimische Art bietet beispielsweise der Blaue Bergeisenhut ein großartiges Erscheinungsbild mit einer kräftigen Farbe. Ebenso passend und farbenfroh sind die verschiedenen Arten der Schafgarbe. Wer die ländliche Optik weiter stärken möchte, kann auf die Weiße Nachtviole oder die Staudensonnenblume setzen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Welche Hecke sollte man verwenden?

Beschränkter ist man schon bei der Wahl der Hecken. Diese sollten nicht zu hoch wachsen, aber trotzdem einen guten Sichtschutz bieten. Häufig wird die Buchsbaumhecke verwendet. Sie hat einen sehr dichten Wuchs und fügt sich wunderbar in das ländliche Bild ein. Auch die Hainbuchen- und die Feldahornhecke eignen sich hervorragend. Für einen Ein- oder Durchgang kannst du zum Beispiel einen Rosenbogen nutzen.

Bild Salat

Welches Gemüse braucht ein Bauerngarten?

Bei der Gemüsewahl kommt es neben dem eigenen Geschmack auch auf den vorhandenen Platz an. Möchte man eine große Zahl an verschiedenen Sorten anpflanzen, werden auch viele voneinander getrennte Beete benötigt.

Dabei ist es wichtig, sich vorher zu informieren, welche Gemüsesorten sich vertragen und welche man lieber nicht in ein gemeinsames Beet pflanzen sollte. Zwiebeln können zum Beispiel das Wachstum von Bohnen und Erbsen behindern.

Bepflanze deine Beete außerdem mit diversen Kräutern. Diese sind nicht nur für den Verzehr geeignet, sondern unterstützen teilweise auch die anderen Pflanzen. So fördert Dill zum Beispiel die Keimfähigkeit von Karotten. Ansonsten hat man aber freie Hand. Kartoffeln, Zwiebeln, Kopfsalate und Tomaten sind die gängigsten Gemüsesorten, die man in einem Bauerngarten findet.

Wie du siehst, ist das Anlegen eines Bauerngartens kein Hexenwerk. Es ist lediglich etwas Arbeit und Geduld. Es lohnt sich jedoch, dafür etwas zu investieren. Ein schöner Bauerngarten erfreut das Auge. Und für die Küche sind die selbst angepflanzten Tomaten und Gurken genau das Richtige. Viel Spaß beim Bau Ihres eigenen Bauerngartens!

Bildernachweis: Titelbild – Bauerngarten Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com Planung des Gartens Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com Brunnen im Bauerngarten Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com Himbeerstrauch Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com Flieder Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com weiße Schafgarbe Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com Salat Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com

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Welche Sträucher blühen im Frühjahr und im Sommer? http://www.gartenmagazine.de/welche-straeucher-bluehen-im-fruehjahr-und-im-sommer-13429/ http://www.gartenmagazine.de/welche-straeucher-bluehen-im-fruehjahr-und-im-sommer-13429/#respond Mon, 22 May 2017 07:18:11 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=13429 Sobald die kalte Jahreszeit endet und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse anfangen zu blühen, kannst du auch einige Sträucher pflanzen, die mit ihren schönen Blüten deinen Garten zu etwas Besonderem machen. Du kannst dir dabei das ganze Jahr über die entsprechenden Sträucher als Topfware kaufen. Diese können dann (außer im Winter) fast zu jeder Jahreszeit …

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Sobald die kalte Jahreszeit endet und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse anfangen zu blühen, kannst du auch einige Sträucher pflanzen, die mit ihren schönen Blüten deinen Garten zu etwas Besonderem machen.

Du kannst dir dabei das ganze Jahr über die entsprechenden Sträucher als Topfware kaufen. Diese können dann (außer im Winter) fast zu jeder Jahreszeit eingepflanzt werden. Besonders sinnvoll ist es dabei jedoch, wenn du die Sträucher schon im Herbst (August bist Oktober) setzt. Somit haben die Pflanzen ausreichend viel Zeit richtig anzuwachsen und sich somit auf den nächsten Frühling vorzubereiten. Diese Art der Pflanzung hat den Vorteil, dass du im Frühling viele Blüten an diesen Sträuchern erwarten kannst.

Wenn du keine so lange Vorbereitungszeit nutzen willst oder kannst, können die Pflanzen auch direkt im Frühling (Anfang März) gesetzt werden. Hierbei ist der Vorteil für dich, dass du genau erkennen kannst, wo noch ein schön blühender Busch in deinem Garten fehlt und an welchen Stellen der Schnee (falls vorhanden) am schnellsten schmilzt. Hierbei musst du aber beachten, dass die erst im Frühling gesetzten Sträucher nicht so viele Blüten aufweisen werden, da sich diese erst noch an den neuen Standort gewöhnen müssen.

Bild Tulpen-Magnolie
Tulpen-Magnolie

Die schönsten Sträucher für den Frühling

Es gibt unterschiedliche Sträucher, die besonders schöne Blüten im Frühling aufweisen und somit in deinem Garten zu einem echten Highlight werden können.

  1. Hierzu gehört die Tulpen-Magnolie, die auch als „Magnolia soulangeana“ bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich mehr um einen kleinen Baum als um einen Strauch, der bis zu neun Meter hoch werden kann. Die Blüten von der Tulpen-Magnolie weisen eine weiße bis rosarote Färbung auf und erinnern von der Form entsprechend an Tulpen.
  2. Eine andere Möglichkeit um deinen Garten im Frühling mit Blüten zu schmücken ist die Verwendung von einer Felsenbirne, einer kahlen Felsenbirne oder einer Kupferfelsenbirne. Diese Sträucher können eine Höhe von drei bis fünf Metern erreichen und weißen meist kleine sternförmige Blüten auf. Die Farbe der Blüten reicht dabei von einem reinen Weiß bis zu einem leichten rosa. Hinzu kommt, dass die Kupferfelsenbirne zusätzlich rote Blätter besitzt, die nochmals einen schönen farblichen Akzent in deinem Garten setzen können.
  3. Ein anderer Strauch, der eigentlich in keinem Garten für Frühlingsblüher fehlen darf, ist die Zierkirsche. Auch hierbei kannst du eine weiße bis rosafarbene Blütenpracht erwarten, die je nach Züchtung etwas anders ausfällt. Der Vorteil bei diesem Strauch ist, dass du dich einfach für die Zierkirschensorte entscheiden kannst, die zu deinem Garten am besten passt. Hierzu gehört beispielsweise die Säulenkirsche, die vergleichsweise wenig Platz einnimmt aber hoch wächst. Auf der anderen Seite kann eine „Zierkirche Hochstamm“ gewählt werden, die an einen kleinen Baum erinnert, der zwischen zwei und drei Metern hoch wird. Der klassischen Zierkirsche Strauch fällt hingegen sehr füllig aus und bietet dementsprechend viele Blüten.
  4. Wenn Du eine etwas kleinere Pflanze als Frühlingsblüher nutzen willst, bieten sich die Mandelbäumchen (Prunus triloba) an. Diese werden maximal zweieinhalb Meter hoch und weißen ebenfalls rosa Blüten auf. Die Sträucher wachsen dabei durchaus dicht mit langen Ästen, was eine besondere Optik bietet.
  5. Für etwas mehr Farbe im Garten kannst du dich aber auch für einen sogenannten Judasbaum oder eine Forsythie entscheiden. Der Judasbaum ist dabei hängend oder als Hochstamm verfügbar, wobei du hier kleine purpurne Blüten erwarten kannst. Die Forsythie verfügt ebenfalls über kleine Blüten, die jedoch in einem schönen Geld leuchten. Bei der Forsythie handelt es sich um einen klassischen Strauch, der bis zu zwei Meter hoch werden kann.
Bild Mandelbäumchen
Mandelbäumchen

Der korrekte Standort für die Frühlingsblüher

Jede der genannten Sträucher, benötigt natürlich den richtigen Standort um hier bestmöglich Blühen und gut wachsen zu können. Die Tulpen-Magnolie sollte entsprechend möglichst alleine im Garten an einem sonnigen Platz stehen. Der Grund hierfür ist, dass der Strauch besonders im Alter noch sehr aufgehen kann und somit mehr Platz braucht. Wichtig hierbei ist es, die Tulpen-Magnolie vor Frost zu schützen.

Die Felsenbirne, die Kupferfelsenbirne und die kahle Felsenbirne stammen ursprünglich aus Kanada. Somit kannst du bei diesen Sträuchern eine hohe Resistenz gegen Frost und Kälte erwarten. Besonders gut für einen starken Wachstum ist dabei ein halbschattiger Platz, mit einem leicht sandigen Boden geeignet. Hierbei kannst du mit einem pH-Test bestimmen, ob der Boden leicht sauer ist, da hier die Felsenbirne noch besser wächst.

Bei der Zierkirsche gilt grundsätzlich, dass diese an fast allen Standorten im Garten gesetzt werden kann. Es ist aber zu empfehlen, einen möglichst sonnigen Standort zu wählen, an dem die Zierkirsche einen leicht feuchten, tiefgründigen und lehmhaltigen Boden nutzen kann.

Bei dem Mandelbäumchen musst du besonders gut auf den richtigen Standort achten. Hierbei gilt, dass der Boden warm, etwas kalkhaltig und vor allem luftig sein sollte. Zudem ist es sehr bedeutend, darauf zu achten, dass die Frühlingssonne den Strauch erst am Nachmittag erreicht. Entsprechend sinnvoll ist es, die Pflanze so einzusetzen, dass diese morgens und mittags durch eine nach Südwesten ausgereichte Wand, Pergola oder Mauer geschützt wird. Ansonsten ist das Mandelbäumchen sehr winterfest und kann Temperaturen bis minus 20 Grad aushalten.

Der Judasbaum gehört zu der Gattung der Hülsenfrüchte und wächst an jeder nährstoffreichen Stelle im Garten. Hierbei sollte nur darauf geachtet werden, dass die Erde immer etwas feucht ist. Weiterhin ist es sinnvoll einen Standort zu wählen, der sonnig ausfällt.

Die Forsythie ist sehr anspruchslos, was ihren Standort angeht. Hierbei können sowohl sonnige als auch schattige Stellen im Garten gewählt werden. Ebenso sollte der Boden nur ausreichend Nährstoffe bieten, ansonsten brauch der Strauch nicht viel.

Bildernachweis:
alle Bilder –  CC0 Public Domain / Pixabay.com

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Sponsored Post: Wir machen Grillparty: Christian Ulmen kehrt zurück als Angrill-Andi http://www.gartenmagazine.de/wir-machen-grillparty-christian-ulmen-kehrt-zurueck-als-angrill-andi-15330/ http://www.gartenmagazine.de/wir-machen-grillparty-christian-ulmen-kehrt-zurueck-als-angrill-andi-15330/#respond Thu, 18 May 2017 14:21:58 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=15330 Wir machen Grillparty – unter diesem Motto wirft Christian Ulmen auch in diesem Sommer wieder den Grill an für die Supermarktkette Penny. Dabei handelt es sich um eine Werbekampagne, die Lust aufs Grillen machen soll. Klar, dass Penny damit jene Produkte verkaufen will, die auf der Website unter den einzelnen Folgen und den Rezepten präsentiert …

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Wir machen Grillparty – unter diesem Motto wirft Christian Ulmen auch in diesem Sommer wieder den Grill an für die Supermarktkette Penny. Dabei handelt es sich um eine Werbekampagne, die Lust aufs Grillen machen soll. Klar, dass Penny damit jene Produkte verkaufen will, die auf der Website unter den einzelnen Folgen und den Rezepten präsentiert werden. Als „Angrill-Andi“ lässt Humorist und Schauspieler Ulmen kein Würstchen kalt werden und kein Steak well done. Klar, dass dabei auch kein Auge trocken bleibt, und das nicht, weil beißender Rauch vom Grill die Bindehaut reizt! Nein, Ulmen alias Angrill-Andi knüpft in „Wir machen Grillparty“ genau da an, wo er 2016 in der gleichen Rolle aufgehört hat: Er heizt den Grill an und fährt immer neue Frontalangriffe auf die Lachmuskeln. Denn Angrill-Andi ist zwar der absolute Grillmeister vor dem Herrn, weist ansonsten aber exakt jene Eigenschaften auf, mit denen wir die von Christian Ulmen interpretierten Nerds sowieso schon in Verbindung bringen.

Nicht gerade sozial kompatibel

Angrill-Andi ist auf sozialer Ebene nicht wirklich ein Genie, das haben bereits die Folgen gezeigt, die Penny 2016 produziert und auf der Website ausgestrahlt hat. So ist es auch in diesem Jahr wieder, wer möchte, kann sich die Webisodes und Grilltipps unter Penny.de selbst ansehen, diese werden nach und nach dort freigegeben. Ulmens Andi ist ein Typ, der nicht die Freunde, sondern die Arbeitskollegen zum Grillen einlädt und es 2017 dennoch geschafft hat, eine Freundin zu haben – der jedoch haut er am Morgen erst einmal auf die Birne, als er eigentlich den Wecker ausschalten will. Dann folgt das Kennenlernen der zukünftigen Schwiegereltern, die zu Besuch kommen, eigentlich ein leichtes Spiel für Angrill-Andi, der den älteren Herrschaften natürlich seine meisterliche Kunst am Bratrost vorführen möchte.

Lustig und peinlich

Das hätte auch eine gute Idee sein können, doch schon bei der Begrüßung schafft Andi es, den Vater ein wenig zu verstimmen. Dann kommt alles noch viel schlimmer, schneit doch plötzlich Nachbar Gero rein, der ebenso unsympathisch-joviale wie ständig plappernde Nachbar, den ebenfalls Ulmen verkörpert. Eine klassische Ulmen-Figur, wie man sie kennt und auch ein wenig fürchtet: Aufdringlich, ständig am Quasseln und natürlich ziemlich peinlich. Gerade vor den Eltern der Freundin. Klar, dass die ganze Sache komplett aus dem Ruder laufen muss, aber das müsst ihr euch schon selbst ansehen. Jedenfalls dürfen wir gespannt sein, was in den kommenden Episoden so passieren wird, die Penny bis 15. Juni jeden Donnerstag auf der oben erwähnte Seite veröffentlichen wird.

Ganz gute Ideen, Rezepte und Tipps rund ums Grillen

Wenn du nicht nur Fan von gegrillten Steaks und Würstchen bist, sondern auch mal etwas anderes probieren möchtest, dann dürften die Rezepte und Tipps für dich nicht uninteressant sein.

Dort hat die Supermarktkette einige nette Ideen platziert, die einen gemütlichen Grillabend abrunden:
  • Hot-Dogs vom Stock mit selbst zubereitetem Brot
  • ein selbst produzierter Eistee, der mindestens so gut zum Steak passt wie ein kühles Bier
  • eine Bowle mit Melonen, die – mit Eiswürfeln genossen eine tolle Erfrischung darstellt

Auch, wie du schöne und einfach herzustellende persönliche Tischdecken bastelst, wird auf der Seite verraten. Und vielleicht schaust du dir bei Angrill-Andi ja noch ein paar Tricks ab für die nächste Grillparty bei dir. Bleibt inständig zu hoffen, dass dir dabei ein peinlicher Besuch erspart wird.

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Wohnen Sie schon in Ihrer Traumwohnung oder gehören Sie zu den Menschen, die vor den hohen Preisen, der schwierigen Suche und den Herausforderungen eines Umzugs kapituliert haben? Mit einem brandheißen Clip bringt sich immowelt.de ins Augenmerk von Wohnungssuchenden und zeigt, dass die Traumwohnung durchaus ohne Albtraum auf der Suche zu finden ist. Wie das geht? Der Clip zeigt Ihnen am Beispiel eines von seiner Freundin verlassenen Mannes, was die falsche Wohnung aus Ihrem Leben machen und wie Sie Ihre Lebensqualität beeinflussen kann.

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Bild Immowelt

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Bild Immowelt-Kampagne

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Heidekraut richtig schneiden http://www.gartenmagazine.de/heidekraut-richtig-schneiden-15074/ http://www.gartenmagazine.de/heidekraut-richtig-schneiden-15074/#respond Fri, 24 Mar 2017 14:40:18 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=15074 Heidekraut, oft als Erika bezeichnet, ist ein wundervoller Zierstrauch, der an vielen Stellen wächst. Ganz egal, ob im Blumenbeet, auf der Terrasse oder in einen Kübel gepflanzt – wird das Heidekraut richtig gepflegt und regelmäßig geschnitten, kannst du dich lange an den Blüten erfreuen. Da es im Handel Sommer- und Winterheiden gibt, erfreuen die niedrig …

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Heidekraut, oft als Erika bezeichnet, ist ein wundervoller Zierstrauch, der an vielen Stellen wächst. Ganz egal, ob im Blumenbeet, auf der Terrasse oder in einen Kübel gepflanzt – wird das Heidekraut richtig gepflegt und regelmäßig geschnitten, kannst du dich lange an den Blüten erfreuen. Da es im Handel Sommer- und Winterheiden gibt, erfreuen die niedrig wachsenden Sträucher uns fast das ganze Jahr über mit ihrer üppigen und bunten Blütenpracht.
Bild buntes Heidekraut

Üppige Blütenpracht in vielen Farben

Heidekräuter können überall wachsen und zeigen sich auch wild wachsend an Wäldern oder auf großen Wiesen. Der immergrüne Strauch kann einzeln oder in Gruppen gepflanzt werden. In den Farben Weiß, Rosa oder Purpur lassen sich wundervolle Farbakzente mit der Pflanze setzen. Das ist aber nicht alles, denn mit verschiedenen Sorten kannst du es in deinem Garten fast das ganze Jahr hindurch blühen lassen. Mit Heidekraut bepflanzte Kübel sind eine Bereicherung für die Terrasse oder den Balkon. Die Blüten zeigen sich dann im Spätsommer, im Winter und im Frühjahr.
Damit das Heidekraut gesund und kräftig wachsen kann, muss der Strauch regelmäßig geschnitten werden.

Heidekräuter schneiden – der richtige Zeitpunkt

Es gibt zwei Arten von Heiden: die Sommerheiden und die Winterheiden. Auch wenn diese zu unterschiedlichen Zeiten blühen, haben sie vieles gemeinsam. Das Heidekraut ist ein Zwergstrauch, der ungefähr kniehoch wächst. Wird die Pflanze nicht geschnitten, dann wächst sie statt in die Höhe nur noch in die Breite, wodurch sie sehr ausladend wird.

Ohne einen Rückschnitt bilden sich im Laufe der Jahre auch die Blüten zurück.

Damit das Heidekraut immer wieder aufs Neue blühen kann, musst du es nach der Blüte zurückschneiden. Je nach Art der Pflanze wartest du einfach, bis diese verblüht ist und hast dann den idealen Zeitpunkt für den Rückschnitt.

Bild GartenschereSo werden Heiden geschnitten

Mit dem Rückschnitt bleibt die Pflanze schön in Form, kann in die Höhe wachsen und es wird Platz für neue Triebe und Blüten geschaffen. Das Heidekraut wird bis ungefähr eine Handbreit über dem Boden gleichmäßig abgeschnitten. Am besten gelingt das mit einer Gartenschere oder einer Rosenschere. Nach dem Schnitt bleiben kurze, aber oft noch buschige Triebe übrig, die schon bald wieder austreiben und neue Blüten bilden.

Damit der Schnitt auch nach Jahren noch gelingt, sollte Heidekraut nicht zu dicht gepflanzt werden. Ein ausreichender Abstand sorgt dafür, dass sich die Pflanze richtig entwickelt und ausreichend Platz für die Neubildung von Zweigen und Blüten hat. Wächst der kleine Strauch in einem Kübel, muss er regelmäßig umgetopft werden. Im Laufe der Jahre wächst das Kraut nicht nur nach oben, sondern bekommt auch immer mehr und immer dickeres Wurzelwerk um die Knolle herum.

Bestenfalls wird die Pflanze jedes Jahr umgetopft. Nutze am besten die Ruhephase zwischen dem Rückschnitt und der nächsten Blütezeit. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß, welches rundherum mindestens eine halbe handbreit Platz bietet. Beim Umtopfen sollte das Kraut auch in neue Erde gesetzt werden, da sich gerade bei Topfpflanzen viele Schadstoffe in der Erde ansammeln können.

Altes Heidekraut verjüngen

Bild ErikaIst der Strauch längere Zeit nicht geschnitten worden, dann sieht es meist sehr buschig aus. Es ist in die Breite gewachsen, wobei nach und nach die unteren Äste vergreisen. Das bedeutet, dass dort keine Blätter mehr wachsen und die alten Heidekräuter so gut wie keine Blüten mehr bilden. Hast du solch einen alten Zwergstrauch, dann lohnt sich der Versuch einer Verjüngung.

Dazu wird das Heidekraut ausgegraben und ein ca.10 Zentimeter tieferes Pflanzloch gegraben. Dieses wird mit Komposterde angereichert und bietet der Heide ausreichend Nährstoffe. Anschließend wird die Pflanze mindestens 5 Zentimeter tiefer als zuvor wieder eingesetzt. Danach erfolgt ebenfalls ein Rückschnitt. Gekürzt wird der Zwergstrauch diesmal um ein Drittel. Auf diese Art regt ein Rückschnitt das erneute Wachstum der Pflanze an und zusätzlich können die kahlen Zweige, die nun in der Erde liegen, wieder neue Wurzeln bilden.

Die Pflanze vermehren – Stecklinge und Risslinge

Möchtest du noch mehr Heidekraut haben, kannst du es durch Stecklinge, bzw. Risslinge selber vermehren. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Juli. Im Vergleich zu anderen Pflanzen, werden beim Heidekraut eigentlich keine Stecklinge genutzt, sondern Risslinge. Stecklinge werden abgeschnitten, Risslinge hingegen abgerissen. Dazu werden junge Seitentriebe, die mindestens 5 cm lang sein müssen, vorsichtig von einem Haupttrieb abgerissen. Dadurch bleibt ein feines Stück Rinde an dem Trieb. Diese Rinde sorgt dafür, dass sich schnell neues Wurzelwerk bildet.

Wichtig ist, dass die Triebe möglichst ohne Blüte sind, denn die Blüte benötigt Nährstoffe, welche den Wurzeln zum Wachstum fehlen. Diese Stecklinge werden in eine Mischung aus Moorbeeterde, Sand und Torf gesteckt. Sie müssen regelmäßig gegossen werden. Wird die gemischte Erde mit einer Folie abgedeckt, dann bilden sich noch schneller neue Wurzeln.

Bildnachweis: Titelbild – Heidekraut CC0 Public Domain-Pixabay.com buntes Heidekraut CC0 Public Domain-Pixabay.com Gartenschere CC0 Public Domain-Pixabay.com Erika CC0 Public Domain-Pixabay.com

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Rhabarber richtig vortreiben http://www.gartenmagazine.de/rhabarber-richtig-vortreiben-14422/ http://www.gartenmagazine.de/rhabarber-richtig-vortreiben-14422/#respond Fri, 10 Mar 2017 15:30:23 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14422 Man kennt ihn als süß-säuerliches Kompott oder unwiderstehlichen Belag auf dem Kuchen: Rhabarber. Der einzige Wermutstropfen an diesem Gemüse, lateinisch „Rheum Rhabarbarum“ genannt, ist die relativ kurze Erntezeit. Üblicherweise können in unseren Breiten die säuerlichen, rot leuchtenden Stängel ab Ende April bis Ende Juni geerntet werden. Möchte man bereits früher im Jahr das gesunde Knöterichgewächs …

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Man kennt ihn als süß-säuerliches Kompott oder unwiderstehlichen Belag auf dem Kuchen: Rhabarber. Der einzige Wermutstropfen an diesem Gemüse, lateinisch „Rheum Rhabarbarum“ genannt, ist die relativ kurze Erntezeit. Üblicherweise können in unseren Breiten die säuerlichen, rot leuchtenden Stängel ab Ende April bis Ende Juni geerntet werden. Möchte man bereits früher im Jahr das gesunde Knöterichgewächs genießen, kann man es mit ein paar einfachen Tricks vortreiben lassen.

Optimale Wachstumsbedingungen

Rhabarber ist eine Dauerkultur. Das bedeutet, dass man nach einmaligem Setzen über 5 bis 10 Jahre lang davon ernten kann. Im besten Fall lässt man der Pflanze eine ruhige Kindheit und fängt erst im 3. Jahr nach dem Setzen mit dem Ernten an. Optimal wächst der Rhabarber bei 12° bis 16° Celsius und 85 % bis 90 % relativer Luftfeuchtigkeit. Da dieses Gemüse ursprünglich aus dem Himalaya kommt, liebt es feuchte und nährstoffreiche Böden.

Außerdem benötigt die Staude ein paar Tage Frost, ehe sie mit dem Austreiben beginnt. Je mehr Licht der Rhabarber ausgesetzt ist, umso mehr Oxalsäure produziert er. Diese ist der Grund dafür, dass man das Gemüse nie roh verzehren sollte. Unter anderem schädigt sie den Zahnschmelz.

Bild RhababerVortreiben mit Folie oder Eimer

Im Profianbau ist es üblich, die frisch austreibenden Rhabarberpflanzen mit einem Tunnel aus schwarzer Folie oder einem Vlies zu überziehen. Dies soll in erster Linie die Luft- und Bodentemperatur anheben, was den Rhabarber zu rascherem Wachstum motiviert. Je nach Ausmaß der Einstrahlung durch die Frühlingssonne kann bereits nach 2 bis 4 Wochen geerntet werden. Möchtest du wie die Profis vortreiben, kannst du alternativ als Abdeckung einen Maurerkübel verwenden. Die schwarze Farbe zieht die Sonne sehr gut an. Weniger effektiv, aber dennoch möglich ist der Einsatz anderen Kübel, Blumentöpfe oder einer ausrangierten Aschentonne.

Üblicherweise fängt man im Februar nach ein paar Tagen mit Frost mit dem Abdecken an. Am besten dann, wenn die ersten feinen Triebe an der Erdoberfläche zu sehen sind. Das Besondere an vorgetriebenen Rhabarberstängeln ist, dass sie aufgrund der geringeren Lichteinwirkung weniger Oxalsäure beinhalten und so heller, zarter und weniger säuerlich sind. Mit der Abdeckungsmethode ist durchaus ein Wachstum von um die 20 cm in zwei Wochen möglich.

Spezielle Abdeckungen

Wenn du weder Folie noch Eimer in deinen Gemüsegarten stellen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines speziellen Rhabarbertreiberbehälters. Dieser ist optisch ansprechender und verfügt über einen abnehmbaren Deckel aus Ton.

Das hat zwei Vorteile:
  • Einerseits kann man den Deckel tagsüber zum Lüften abnehmen und so das Ausmaß der Sonneneinstrahlung auf die Pflanze variieren lassen, was sich in Geschmack und Farbe niederschlägt.
  • Andererseits speichert der Ton die Wärme des Tages und gibt sie langsam in der Nacht wieder ab.

Aus diesem Grund werden besonders in England gerne Gefäße verwendet, die komplett aus Ton sind. Diese Terrakotta-Glocken, auch „Forcer“ oder Mehrkohlbleicher genannt, sind oft künstlerisch sehr ansprechend und hübschen den Garten ungemein auf. Eine weitere, sehr naturnahe Form der Abdeckung ist ein großer Weidenkorb. Er mag nicht ganz so effektiv sein hinsichtlich der Wärmeregulierung, fügt sich aber sehr natürlich in das Erscheinungsbild des Beets mit ein.

Bild GewächshausVortreiben im Gewächshaus

Steht dir ein Gewächshaus zur Verfügung, kann der Rhabarber auch dort vorgetrieben werden. Dafür pflanzt man den Rhabarber am besten in einen sehr großen Topf mit nährstoffreichem Humus. Der Topf sollte über Winter unter freiem Himmel in den Boden eingegraben werden. Sobald im Februar die ersten frostfreien Tage kommen, gräbt man die Pflanze samt Topf aus und bringt sie in das Gewächshaus. Die Wärme dort sorgt dafür, dass der Rhabarber schneller wächst und eher reif wird für die Ernte. Im Gewächshaus gilt die gleiche Regel, wie für frei wachsenden Rhabarber:

Ab dem Johannistag am 24. Juni sollte nicht mehr geerntet werden, da nun vermehrt Oxalsäure in den Stängeln eingelagert wird.

Bild GießkanneWeitere Tipps zum Vortreiben

Neben der Abdeckung gibt es ein paar weitere Tricks, um den Rhabarber zu einem raschen Wachstum im Frühjahr zu motivieren. So lohnt es sich, den Boden rund um die Pflanze großzügig mit Schnittgut und Kompost zu mulchen. Durch die langsamen Zersetzungsprozesse im Mulch entsteht Wärme und die zusätzliche Schicht schützt die darunterliegende Erde nachts vor dem Auskühlen. Außerdem kannst du das Aufwärmen des Erdreichs fördern, indem du mit warmem statt kaltem Wasser gießt. Bei der Ernte sollte immer die Hälfte der Stängel stehen gelassen werden, damit die Pflanze mit den übrigen Blättern ausreichend Sonnenlicht einfangen und sich regenerieren kann.

Generell ist das Vortreiben sehr kraftraubend für die Pflanze. Daher empfiehlt es sich, eine Pflanze nur jedes zweite Jahr dieser Strapaze auszusetzen. Im Herbst kann der Rhabarber ganz leicht geteilt werden, sodass man mindestens zwei Pflanzen erhält, die man im jährlichen Wechsel vortreiben lassen kann. Zur weiteren Unterstützung ist es gut, wenn man auch nach der Ernte noch einmal ordentlich düngt und den Rhabarber mit Kompost versorgt. So kann man sicher sein, auch im kommenden Jahr wieder eine große und kräftige Pflanze zu haben.

Bildnachweis: Rhababer CC0 Public Domain-Pixabay.com Gewächshaus CC0 Public Domain-Pixabay.com Rhababer CC0 Public Domain-Pixabay.com Gießkanne CC0 Public Domain-Pixabay.com

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Unkrautvernichter – so geht es mit Hausmittel ganz leicht http://www.gartenmagazine.de/unkrautvernichter-so-geht-es-mit-hausmittel-ganz-leicht-14368/ http://www.gartenmagazine.de/unkrautvernichter-so-geht-es-mit-hausmittel-ganz-leicht-14368/#respond Fri, 03 Mar 2017 11:51:50 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14368 In den meisten Fällen wächst Unkraut immer wieder nach. Ganz egal, wie oft es ausgerissen wird – oft ist es danach noch stärker. Möchtest du beim Entfernen von Unkraut nicht zur Chemiekeule greifen, sind Hausmittel als Unkrautvernichter eine gute Alternative. Wasser als Unkrautvernichter Ein einfaches Mittel, das direkt aus dem Wasserhahn kommt, ist heißes Wasser. …

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In den meisten Fällen wächst Unkraut immer wieder nach. Ganz egal, wie oft es ausgerissen wird – oft ist es danach noch stärker. Möchtest du beim Entfernen von Unkraut nicht zur Chemiekeule greifen, sind Hausmittel als Unkrautvernichter eine gute Alternative.

Bild Gießkanne

Wasser als Unkrautvernichter

Ein einfaches Mittel, das direkt aus dem Wasserhahn kommt, ist heißes Wasser. Damit lässt sich Unkraut nicht nur schnell, sondern auch ohne große Mühe beseitigen. Dazu wird einfach kochendes Wasser in ein entsprechendes Gefäß gegeben und über das Unkraut gegossen. Sehr gut eignet sich diese Methode, um Unkräuter zwischen Gehwegplatten zu entfernen. Sitzt das Unkraut zwischen anderen Pflanzen, ist heißes Wasser nicht geeignet. Auf allen großen Flächen und überall dort, wo keinen anderen Blumen oder Pflanzen stehen, lässt sich kochendes Wasser jedoch sehr gut als Unkrautvernichter einsetzen. Schon kurz nach dem Begießen wird das Unkraut weich und matschig, sodass es sich einfach mit einem Rechen oder Spaten vom Boden lösen lässt.

Backpulver gegen Unkraut

Es findet sich in fast jedem Haushalt und ist ein billiges Mittel, um Unkraut ohne Chemie zu entfernen. Dazu wird das Gießwasser einfach mit Backpulver angereichert und das Unkraut damit begossen. Um eine möglichst große Wirkung zu erzielen, sollten auf 5 Liter Gießwasser zwei bis drei Päckchen Backpulver kommen. Wird diese Mischung als Unkrautvernichter verwendet, solltest du am besten dann gießen, wenn die Sonne scheint. Das Gießwasser verdampft auf dem Unkraut und schon nach zwei bis drei Anwendungen lässt es sich entfernen.

Unkraut einfach abdecken

Nicht nur Blumen, Gemüse und andere Pflanzen, sondern auch Unkraut, braucht Sonne und Licht zum Wachsen. Wird ihm dieses genommen, kann es nicht mehr wachsen und geht ein. Auf kleinen und großen Flächen, aber auch im Beet kann das Unkraut mit einer dunklen Folie abgedeckt werden. Zwischen Blumen oder Gemüse im Beet, wird die Folie passend zugeschnitten, auf das Unkraut gelegt und ein wenig mit Erde bedeckt. Nach einigen Tagen lohnt sich ein Blick darunter, denn dann ist das Unkraut meistens schon welk und faul, sodass es einfach entfernt werden kann. Die aufgelegte Folie wirkt wie ein Unkrautvernichter, belastet aber die Umwelt nicht.

Wächst das Unkraut zwischen Platten oder Randsteinen hervor, dann eignet sich eine große Plane, welche ebenso großflächig ausgelegt und seitlich mit Steinen beschwert wird. Auch darunter wird es nur wenige Tage dauern, bis das Unkraut verwelkt ist und sich entfernen lässt. So hast du einen ganz einfachen Unkrautvernichter, den du bei Bedarf natürlich immer wieder verwenden kannst.

Bild Unkraut

Unkraut jäten und entfernen

Es gibt viele Unkräuter mit Blüten. Es ist sehr wichtig, die Blüten rechtzeitig zu entfernen, damit sich das Unkraut durch seinen Samen nicht an anderen Stellen im Garten ausbreitet. Selbst wenn es mühselig ist, die einzelnen Blüten abzumachen, lohnt es sich. Auch das Ausstechen von Unkraut hilft, es langfristig zu vertreiben. In dem meisten Fällen lassen sich unerwünschte Pflanzen aber nicht einfach so aus dem Boden heraus reißen. Oft bleibt die Wurzel in der Erde und das Unkraut wächst einfach nach.

In diesem Fall kannst du dir mit einem einfachen Küchenmesser helfen, denn dieses wird zum Unkrautvernichter, der sich immer wieder verwenden lässt. Damit lässt sich die Wurzel komplett aus der Erde lösen, sodass das Unkraut an dieser Stelle nicht mehr nachwachsen wird. Wird das Küchenmesser schräg in den Fugen zwischen den einzelnen Platten angesetzt, lassen sich die Wurzeln auch tief genug durchschneiden.

Nicht alle Hausmittel sind geeignet

Nicht alle Hausmittel eignen sich als Unkrautvernichter. Selbst wenn diese schnell und sicher wirken, solltest du sie nicht benutzen. Unter anderen gehören Salz und Essig zwar zu den wirksamen Hausmitteln, aber sie können dem Boden im Garten auch schaden. Das Salz und auch die Säure dringen in den Boden ein und gelangen natürlich auch in das Grundwasser. Aus diesem Grund werden sie oft als Pflanzenschutzmittel eingestuft und dürfen nur den Vorschriften entsprechend verwendet werden.

Auf allen versiegelten Flächen, auf gepflasterten Grundstücken, wie der Garageneinfahrt oder der Terrasse, ist die Anwendung verboten. In deinem Blumen- oder Gemüsebeet kannst du diese Hausmittel in kleinen Mengen jedoch als Unkrautvernichter nutzen. Dazu wird ein Teil Salz oder ein Teil Essig mit fünf Teilen Wasser gemischt und dann auf das Unkraut gegeben.

Bild Garten

Dem Unkraut vorbeugen

Unkraut zu entfernen ist eine mühselige Arbeit, die sich im Laufe der Zeit immer wiederholt. Deswegen ist es besser, der Neubildung vorzubeugen, denn dann wird gar kein Unkrautvernichter benötigt. Selbst wenn du dir einmal die Arbeit machen musst, kannst du dich danach an deinen Blumenbeeten und dem Kräuterbeet erfreuen, denn diese bleiben mit einem speziellen Unkrautvlies frei von dem lästigen Bewuchs. Dieses Vlies ist atmungsaktiv und lässt natürlich auch Wasser, Luft und wichtige Nährstoffe für die Pflanzen durch.

Das Vlies lässt sich passend zuschneiden und ist auch für größere Flächen geeignet. Einmal auf die Erde aufgelegt, kannst du Löcher für deine Blumen oder Kräuter hinein schneiden und dann pflanzen, was du möchtest. Danach wird das Vlies einfach mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt. Das Gießwasser sickert durch diese spezielle Schicht hindurch, lässt aber das Unkraut nicht mehr wachsen.

Bildnachweis:
Gießkanne CC0 Public Domain-Pixabay.com
Unkraut CC0 Public Domain-Pixabay.com
Urheber: welcomia / 123RF Lizenzfreie Bilder
Löwenzahn CC0 Public Domain-Pixabay.com

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Rattanmöbel – darauf solltest du beim Kauf achten! http://www.gartenmagazine.de/rattanmoebel-darauf-solltest-du-beim-kauf-achten-14378/ http://www.gartenmagazine.de/rattanmoebel-darauf-solltest-du-beim-kauf-achten-14378/#respond Wed, 01 Mar 2017 16:28:23 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14378 Egal ob Interior oder Outdoor – Rattanmöbel machen sich mit ihrer eleganten Natürlichkeit sowohl klassisch im Garten und auf Terrasse sowie im eigenen Wohnzimmer hervorragend. Nicht umsonst liegen Rattanmöbel zurzeit absolut im Trend. Neben dem guten Aussehen sind sie zudem einfach zu handhaben. Aber nur, wenn man beim Kauf alles richtigmacht und weiß, wie das …

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Egal ob Interior oder Outdoor – Rattanmöbel machen sich mit ihrer eleganten Natürlichkeit sowohl klassisch im Garten und auf Terrasse sowie im eigenen Wohnzimmer hervorragend. Nicht umsonst liegen Rattanmöbel zurzeit absolut im Trend. Neben dem guten Aussehen sind sie zudem einfach zu handhaben. Aber nur, wenn man beim Kauf alles richtigmacht und weiß, wie das Material zu pflegen ist, hat man auf lange Zeit Freude an diesen Möbeln. Außerdem sollte jedem Käufer der Unterschied zwischen naturbelassenem Rattan und Polyrattan klar sein.

Rattanmöbel beim Kauf: Auf Qualität achten!

Bei Rattanmöbel für den Outdoorbereich ist es besonders wichtig, auf spezielle Beschichtungen zu achten. Eigentlich ist echter Rattan als Naturprodukt nicht für den Outdoor-Gebrauch geschaffen, weshalb es umso wichtiger ist, dass die neu gekauften Möbel über eine gute Feuchtigkeits- und Sonnenbeschichtung verfügen. Diese kann entweder eine Kunststoff- oder Wachsschicht sein, die die empfindlichen Rattanfasern schützt. Sollte dieser Schutz fehlen, greifen Wind und Wetter die Struktur der Rattanmöbel an und diese verlieren ihre Farbe und werden porös. Damit die Möbel also nicht nur wenige Jahre halten, ist eine solche Beschichtung unabdingbar. Um die Möbel bei Nichtgebrauch im Winter bestmöglich zu schützen, sollte bei der Anschaffung zusätzlich eine Abdeckung gekauft werden. Solltest du aber über einen Keller oder ein Gartenhäuschen mit ausreichend Platz für die Möbel verfügen, bringst du sie am besten dort geschützt unter. Pflegeleichter sind dagegen Möbel aus Polyrattan, aber dazu gleich mehr.

Außerdem solltest du beim Kauf von Rattanmöbeln dein Augenmerk auf die Verarbeitung und Verbindung der einzelnen Rattanelemente achten. Verbindungen aus Holzdübeln und -zapfen sprechen für gute und lang haltende Qualität. Sollten dagegen Eisennägel verwendet worden sein, solltest du lieber die Finger von diesen Möbeln lassen. Die Nägel verfärben sich und rosten schnell. Es lohnt sich also, sich im Vorfeld schon im Internet über gute Preis-Leistungs-Angebote zu informieren, bevor man die im Geschäft ausgestellten Rattanmöbeln testen kann, ob sie einem auch beim Sitzen gut gefallen.

Vor- und Nachteile von Rattanmöbeln

Rattanmöbel bestechen nicht nur durch ihr modernes Design, sondern sind für viele Haushalte auch darüber hinaus die richtige Wahl. Sie bieten bei angemessener Pflege überwiegend Vorteile und bestechen so nicht nur durch die Optik gegenüber anderen Materialien.

Die Vorteile
  • eine gute Alternative zu Holz und Kunststoff
  • sehr leicht und trotzdem äußerst stabil
  • edles und stilvolles Aussehen
  • Material mit leicht schimmerndem Glanz
  • als Highlight zuhause bei richtiger Pflege lange haltbar
Die Nachteile
  • anfällig für Nässe
  • bei fehlender Pflege schneller Farbverlust und eventuelle Verrottung des Rattans

Rattan vs. Polyrattan

Echtes Rattan ist ein Naturprodukt. Es ist leider sehr witterungsanfällig und ist daher am besten im Innenbereich zu verwenden. Eine perfekte Imitation dieses natürlichen Materials bietet heutzutage aber Polyrattan, welches künstlich hergestellt wird. Dieses Geflecht ist viel widerstandsfähiger als das echte Rattan und daher besser gegen UV-Strahlung und Feuchtigkeit geschützt. Daher hält es im Außenbereich auch wesentlich länger. Solltest du dir also Garten-Rattanmöbel anschaffen wollen, greifst du am besten zu solchen aus Polyrattan. Zudem stehen sie dem Naturprodukt in nichts nach. Klappbare Gartenliegen aus Polyrattan sind sehr schnell auf- und abzubauen und daher für den Gebrauch im Garten bestens geeignet.

Gatenmöbel aus Polyrattan

Solltest du dir aber unbedingt Stühle aus ungeschältem Rattan wünschen, gibt es diese auch mit einer Schutzhaut zu kaufen. Da Regen und Schnee diese aber dennoch langsam auflösen, musst du mit diesen Möbeln ganz besonders vorsichtig umgehen und sie auf jeden Fall vor Feuchtigkeit schützen.
Es gilt aber, dass sowohl Möbel aus Rattan als auch aus Polyrattan  sind, was den Einsatz in Garten und Wohnung besonders angenehm macht.

Die Kosten

Wie bei allen anderen Möbeln auch, hat Qualität eben seinen Preis. Bei Möbeln aus Rattan ist das nicht anders.
Kostenintensive Polyrattan-Möbeln bestehen aus hochwertigem Material, wie zum Beispiel Viro- und Hularo-Kunststoff. Dieser ist schadstofffrei und gänzlich recyclebar. Günstigere Möbel bestehen häufig aus Faserresten, die mit Schadstoffen in kleineren Dosierungen belastet sind. Wer sich hier für die billigere Variante entscheidet, sollte aber noch mehr als Besitzer von teuren Stücken auf die richtige Pflege achten, damit Form und Farbe des Rattans lange halten.

Neben dem Material fließt auch die Verarbeitung in den Preis mit ein. „Made in Indonesia“ ist hierbei ein Qualitätssiegel. Die Rattanmöbel werden hier in traditionellen Betrieben in Indonesien per Hand geflochten, was pro Möbelstück mehrere Tage in Anspruch nimmt.

Bei anderer Webart ist das Produkt günstiger, das die Herstellung kürzer dauert. Schau dir beim Kauf also die Verarbeitung der Möbel ganz genau an. So erkennst du leicht, welches Möbelstück unter welchen Bedingungen produziert wurde und ob der Preis des Rattanmöbelstücks gerechtfertigt ist.

So pflegst du Rattan richtig

Rattan hat das große Problem, dass es schnell die Biegsamkeit verliert und spröde sowie rissig wird. Um das zu vermeiden, solltest du deine Möbel in regelmäßigen Abständen befeuchten, um dem Material kontinuierlich Feuchtigkeit zurückzugeben. Es ist außerdem ratsam, die Rattanmöbel zwischendurch mit einem speziell dafür geeigneten Wachs zu behandeln. Auch wenn die Oberfläche schon beim Kauf behandelt ist, kann dies die Langlebigkeit deiner Möbel steigern. Das spezielle Wachs findest du online oder im Baumarkt und Gartencenter in deiner Nähe. Wenn die Gartensaison für dich vorbei ist, ist es das Beste, deine Möbel an einem geschützten Ort überwintern zu lassen, damit sie unbeschadet bleiben.

Vielseitig kombinierbar

Wie du jetzt weißt, musst du sehr sorgsam mit Rattanmöbeln umgehen, um dieses besondere Material optimal nutzen zu können. Aber in welchen Formen und Kombinationsmöglichkeiten kommen Möbel aus Rattan überhaupt am besten zur Geltung? Ganz klassisch kannst du Stühle und Gartenliegen aus Rattan kaufen. Diese zeichnen sich besonders durch ihre Leichtigkeit aus und sind schnell von einem Ort im Garten an den anderen gebracht. Für den Innenbereich gibt es aber sogar ganze Sofas aus Rattan. Besonders Tische aus Rattan werden immer beliebter. Dabei hat man viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten – sei es mit Glasplatte, verstärkt durch Holz oder Aluminium. Die Verkaufsschlager unter den Rattanmöbeln sind aber immer noch die Gartenmöbel-Lounges. Diese Sets aus Sitzgelegenheiten mit angenehmen Polstern sowie Bestelltischen sind ideal, um einen schönen Sommerabend ausklingen zu lassen. Und mit den oben genannten Tipps wird es auch noch in den nächsten Jahren viele weitere solcher Abende geben.

Bildernachweis:
Titelbild – Urheber: bialasiewicz / 123RF Lizenzfreie Bilder
Gartenmöbel aus Polyrattan Urheber: sutsaiy / 123RF Lizenzfreie Bilder

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Fleischfressende Pflanzen ziehen und pflegen http://www.gartenmagazine.de/fleischfressende-pflanzen-ziehen-und-pflegen-14356/ http://www.gartenmagazine.de/fleischfressende-pflanzen-ziehen-und-pflegen-14356/#respond Mon, 27 Feb 2017 10:00:18 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14356 Fangblätter, Venusfliegenfalle, mörderische Faszination – die Ankündigung eines Krimis? Weit gefehlt, denn diese Schlagwörter findest du immer wieder, wenn du dich mit Fleischfressenden Pflanzen beschäftigst. Noch vor einigen Jahren kannten die meisten Menschen diese Pflanzen nur vom Hörensagen. In der Zwischenzeit haben sie sich zu Trendgewächsen entwickelt. Fleischfressende Pflanzen machen ihrem Namen alle Ehre Gibt …

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Fangblätter, Venusfliegenfalle, mörderische Faszination – die Ankündigung eines Krimis? Weit gefehlt, denn diese Schlagwörter findest du immer wieder, wenn du dich mit Fleischfressenden Pflanzen beschäftigst. Noch vor einigen Jahren kannten die meisten Menschen diese Pflanzen nur vom Hörensagen. In der Zwischenzeit haben sie sich zu Trendgewächsen entwickelt.

Bild fleischfressende Pflanze

Fleischfressende Pflanzen machen ihrem Namen alle Ehre

Gibt es wirklich Pflanzen, die Fleisch für das Wachstum brauchen? Fleischfressende Pflanzen werden auch Karnivoren genannt und grundsätzlich haben sie wie alle anderen Pflanzen Wurzeln, Blätter und Blüten. Sie nehmen Nährstoffe und Wasser aus dem Boden und Kohlendioxid aus der Luft auf. Karnivoren haben gemeinsam, dass sie in der freien Natur an unwirtschaftlichen Orten wachsen. Sie bekommen viel zu wenig Nährstoffe aus dem kargen Boden.

Die Evolution hat es mit den Pflanzen gut gemeint und das Problem gelöst. Die Fleischfressenden Pflanzen wurden mit Fangarmen ausgestattet, mit denen sie Insekten und andere kleine Tiere fangen können. Die Art des Fangens variiert, das Ziel ist immer das gleiche: Fleischfressende Pflanzen fangen Insekten, um die Nährstoffe der Tierchen zu verwerten. Die Karnivoren werden in verschiedene Fallentypen unterteilt. Die Venusfliegenfalle ist die bekannteste Fleischfressende Pflanze und zählt zu den sogenannten Klappfallen. Auch bekannt ist der Sonnentau, der zum Typ Klebefalle gehört.

Fleischfressende Pflanzen stellen hohe Ansprüche

Die hoch komplexen Fangorgane üben eine ungeheure Faszination auf uns Menschen aus. Immer mehr Pflanzenliebhaber und Hobbygärtner holen sich die Fleischfressende Pflanzen nach Hause. Was jedoch oft nicht beachtet wird, die Pflanzen stellen hohe Ansprüche. Damit deine Fleischfressenden Pflanzen nicht nach ein paar Wochen eingehen, haben wir hier die wichtigsten Tipps für deine erfolgreiche Kultur zusammengestellt.

Bild fleischfressende Pflanze

Heimische und exotische Pflanzen

Einige Fleischfressende Pflanzen, die du heute kaufen kannst, sind Arten, deren ursprüngliche Heimat Amerika, Australien oder Afrika ist. Diese Pflanzen gedeihen unter ganz anderen Bedingungen als die in Europa anzutreffenden Gattungen. Die bekannte und beliebte Venusfliegenfalle stammt aus einer kleinen Region in North und South Carolina. Sie fühlt sich in unserem Klima wohl, vorausgesetzt sie wird mit viel Wasser versorgt. Im Winter braucht sie einen Platz, wo sie hell und kühl stehen kann und vor dem Frost geschützt ist.

Licht und Temperatur

Nur unter guten Bedingungen bilden die Pflanzen Fallen aus. Für Fleischfressende Pflanzen gilt, dass sie einen sehr hellen Standort bevorzugen. Um den Lichtbedarf der Pflanzen gerecht zu werden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Abzuraten ist von einer ganzjährigen Fensterbrettkultur. Die Pflanze bekommt dort zwar ausreichend Licht, jedoch ist die Luft im Wohnbereich für die meisten Karnivoren zu trocken. Viele Arten der Fleischfressenden Pflanzen können den Sommer im Garten verbringen. Ideal ist ein Moorbeet, aber vor dem ersten Frost müssen sie ins Winterquartier übersiedeln.

Auch im Winter muss der Standort hell sein

Viele Fleischfressende Pflanzen legen im Winter eine Ruhepause ein. Entweder stellen sie ihr Wachstum ein oder sie sterben ab, um im Frühling wieder neu auszutreiben. Winterharte Gewächse sind während der Wintermonate im Moorbeet gut aufgehoben. Falls du kein Moorbeet hast, bringst du sie mit den nicht winterharten Pflanzen in das Winterquartier. Tropische Pflanzen musst du in der kalten Jahreszeit mit Kunstlicht versorgen. Da es in Äquatornähe keine Jahreszeitenwechsel gibt, brauchen zum Beispiel die Kannenpflanzen entsprechend ihrer natürlichen Umgebung das ganze Jahr mindestens zwölf Stunden Licht pro Tag.

Bild fleischfressende Pflanze

Wasser und Substrat

Fast alle Fleischfressenden Pflanzen wachsen in der Natur an sehr feuchten Standorten. Deshalb musst du sie mit reichlich Wasser versorgen. Aber Wasser ist nicht gleich Wasser! Wenn du deine Pflanzen mit Leitungswasser gießt, wirst du sicher enttäuscht sein, denn sie werden bereits nach kurzer Zeit eingehen. Der Grund ist, dass die Karnivoren kein kalkhaltiges Wasser vertragen.

Verwende zum Gießen immer Regenwasser. Falls du keine Möglichkeit zum Regenwassersammeln hast, kaufe destilliertes Wasser und mische es im Verhältnis 10:1 mit abgestandenem Leitungswasser. Das Substrat erfüllt zwei Aufgaben: Es ist wichtig, weil es der Pflanze Halt gibt und weil das Substrat die Pflanze mit Nährstoffen und Wasser versorgt. Damit es deiner Fleischfressenden Pflanze wirklich gut geht, brauchst du Weißtorf. Der Torf kann mit Perlite, Quarzsand oder Blähton vermischt werden. Einfacher als selber mischen, ist der Kauf von fertiger Karnivorenerde. Deine Fleischfressenden Pflanzen brauchst du nicht düngen. Auch wenn du es gut meinst, der Dünger kann sich nachteilig für die Pflanze auswirken.

Vermehrung von Fleischfressenden Pflanzen

Bei der Vermehrung von den Pflanzen wird zwischen generativer und vegetativer Vermehrung unterschieden. Die generative Vermehrung ist eine Vermehrung durch Samen, während bei der vegetativen Vermehrung die Pflanze geteilt oder Blätter abgetrennt werden. Welche Art der Vermehrung günstiger ist, hängt von der jeweiligen Pflanze ab. Bildet eine Pflanze hartnäckig keinen Samen aus, bleibt nur der vegetative Weg der Vermehrung.

Das Saatgut muss qualitativ einwandfrei sein. Fleischfressende Pflanze sind Lichtkeimer, deshalb wird der Samen nur leicht angedrückt. Das Substart muss gut vorgenässt sein. Eine hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt den Keimvorgang. Du kannst die Töpfe mit dem Saatgut entweder mit einer durchlöcherten Folie abdecken oder sie in ein Terrarium stellen.

Bildnachweis:
Fleischfressende Pflanze CC0 Public Domain-Pixabay.com
Pflanze im Topf CC0 Public Domain-Pixabay.com
Karnivoren CC0 Public Domain-Pixabay.com
Fleischfressende Pflanze CC0 Public Domain-Pixabay.com

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10 Tipps rund ums Frühbeet http://www.gartenmagazine.de/10-tipps-rund-ums-fruehbeet-14343/ http://www.gartenmagazine.de/10-tipps-rund-ums-fruehbeet-14343/#respond Thu, 23 Feb 2017 13:38:44 +0000 http://www.gartenmagazine.de/?p=14343 Hobbygärtner können sie kaum erwarten: die ersten Sonnenstrahlen. Denn mit ihnen beginnt nicht nur der Frühling, sondern auch das Arbeiten im eigenen Garten. Wenn du deinen grünen Daumen schon vorher aktivieren möchtest, dann ist ein Frühbeet perfekt. Das Gartenjahr früher beginnen Ganz egal, ob im eigenen Garten oder auf der Terrasse – in einem Frühbeet …

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Hobbygärtner können sie kaum erwarten: die ersten Sonnenstrahlen. Denn mit ihnen beginnt nicht nur der Frühling, sondern auch das Arbeiten im eigenen Garten. Wenn du deinen grünen Daumen schon vorher aktivieren möchtest, dann ist ein Frühbeet perfekt.

Das Gartenjahr früher beginnen

Ganz egal, ob im eigenen Garten oder auf der Terrasse – in einem Frühbeet wachsen Salat, Kräuter & Co. schon kurz nach dem schlimmsten Frost. Während der restliche Boden noch hart gefroren ist, kann das Beet bereits zum Anpflanzen genutzt werden.

Der Handel bietet verschiedene Modelle, die sich nicht nur in der Form, sondern auch in der Größe und dem Preis unterscheiden. Wenn du in deinem Garten gerne alles selber machst, kannst du dir auch ein Frühbeet bauen. Dazu eignen sich am besten ein hölzerner Kasten und ein altes Fenster als Deckel. Das Beet sollte an einem möglichst sonnigen Platz stehen, damit Samen und Setzlinge es schön warm darin haben und so viel Sonnenlicht wie möglich bekommen.

Beim Kauf oder Eigenbau sollten die folgenden Faktoren beachtet werden:
  • Höhe
  • Größe
  • Breite
  • Material
  • Standort

Der richtige Standort

Auch wenn sich die Temperaturen noch im niedrigen Bereich befinden, liefern die ersten Sonnenstrahlen schon Wärme. Damit möglichst viel davon im Frühbeet ankommt, ist der richtige Standort enorm wichtig. Am besten wählst du eine Stelle, an der die Sonne lange scheint. Hohe Bäume, Büsche oder Mauern können dafür sorgen, dass nicht ausreichend Sonne in das Beet fällt.

Das Frühbeet richtig vorbereiten – Erde auflockern

Ist der Startschuss für das verfrühte Gartenjahr gefallen, muss auch dieses Beet vorbereitet werden. Alte Pflanzenteile, Unkraut oder kleine Äste werden zuerst entfernt. Mit einer kleinen Harke wird die Erde grob aufgelockert. Dickere Erdklumpen lassen sich zwischen den Findern zerdrücken. Danach kommt eine dicke Schicht Komposterde auf den aufgelockerten Boden und wird oberflächlich eingearbeitet. Zum Schluss das Fenster putzen und das Frühbeet nochmals verschließen.

Die ersten Pflanzen – Samen und Erde

Pflanzen haben verschiedene Ansprüche. Deswegen ist es wichtig, auf einen guten Boden in dem Frühbeet zu achten. Ein wenig Sand lockert die Erde auf und lässt das Wasser optimal ablaufen, sodass es gar nicht erst zu Staunässe kommen kann.

Zu den ersten Pflanzen, die darin gedeihen können, gehören:
  • Stielmus
  • Spinat
  • Radieschen
  • Kresse
  • Schnittsalat

Das Beet eignet sich nicht nur zur Aussaat, sondern kann auch als kleines Gewächshaus genutzt werden, wenn du Pflanzen vorziehen möchtest.

Bild Kohl

Aufzuchtstation für Blumen und Pflanzen

Im Inneren kann sich die Erde durch die Sonneneinstrahlung schnell erwärmen. Bei geschlossenem Fenster bleibt es innen immer warm, wodurch die Pflanzen vor Frost geschützt sind und gedeihen. Bevor die Pflanzen in das richtige Gartenbeet gesetzt werden, kannst du sie im Frühbeet vorziehen. Gut geeignet sind Gurken, Tomaten, Kohl und Kräuter. Blumen, die ab Mai oder Juni ins Freiland kommen, lassen sich ebenfalls im Beet vorziehen.

Viel Platz auf kleiner Fläche

In der Regel bietet ein Frühbeet viel weniger Platz, als ein Gewächshaus. Mit der richtigen Einteilung bietet es aber Platz für Blumen, Gemüse, Kräuter und mehr. Mit einer einfachen Gartenschnur lässt sich das Beet waagerecht oder senkrecht in mehrere Bereiche aufteilen, die alle unterschiedlich bepflanzt werden können. So finden rechts zum Beispiel verschiedene Kräuter ihren Platz, daneben Salate und links Gemüse.

Bild Gerbera

Vorziehen und Umsetzen leicht gemacht

Junge Pflanzen sind besonders empfindlich. Sie haben oft sehr feine Wurzeln, die beim Umsetzen in das Gartenbeet verletzt werden können oder abreißen, wenn die Pflanze aus dem Frühbeet geholt wird. Hilfreich sind spezielle Anzucht- oder Aussaattöpfe aus Torf. Diese werden mit ein wenig Erde befüllt, bevor der Samen oder Steckling in den Topf kommt. Danach wird entsprechend viel Erde in den Topf gefüllt und das Ganze ins Beet gesetzt. So lassen sich die Pflanzen später ganz einfach zusammen mit dem Topf aus der Erde holen und können auch mit dem Topf ins Gartenbeet gesetzt werden.

Biologische Heizung für das Beet

Neben der Sonne, die das Frühbeet aufheizt, kann auch Pferdemist die Temperaturen im Inneren steigen lassen. Wichtig ist, dass das Beet in der richtigen Reihenfolge befüllt wird, denn nur dann heizt der Pferdemist es auf. In das leere Frühbeet kommt eine mindestens 10 cm hohe Schicht Stroh. Ist dieses gut festgedrückt, dann kommen ca. 20 cm Komposterde dazu. Danach folgt die normale Erde und zum Abschluss noch etwas Komposterde.

Das Beet im Sommer nutzen

Nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer ist das Beet hilfreich. Es speichert zusätzliche Wärme und ist daher der ideale Ort für exotische Pflanzen, die sonst nur schlecht gedeihen. Dazu gehören unter anderem Paprika und Auberginen. Besonders praktisch ist das Beet bei einem kalten und verregneten Sommer.

Bild Hochbeet

Gärtner ohne Rückenschmerzen

Je weiter das Beet vom Boden weg ist, desto besser ist es vor Frost geschützt. Daher lässt sich auch ein Hochbeet schnell in ein Frühbeet verwandeln. Ohne dich zu bücken oder auf den Knien rutschen zu müssen, kannst du in einer angenehmen Höhe das Beet pflegen, Samen aussäen und Stecklinge pflanzen.

Winterpause – Schutz für das Beet

Um dir den Einstieg in die nächste Saison zu erleichtern, kannst du das Beet vorbereiten. Entferne dazu alle alten Pflanzen und lockere die oberste Erdschicht gut auf. Mische diese dann mit Stroh und lege darüber einen ausgedienten Jutesack.

Bildnachweis: Kohl CC0 Public Domain-Pixabay.com Gerbera CC0 Public Domain-Pixabay.com Bild Hochbeet CC0 Public Domain-Pixabay.com Urheber: tamifreed / 123RF Lizenzfreie Bilder

 

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