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Bild japanischer Garten

Japanische Pflanzen – Asiatisches Flair für deinen Garten

Japangärten haben eine lange Tradition und strahlen eine ganz besondere Ruhe und Harmonie aus. Du musst dir nicht gleich einen asiatischen Garten anlegen, du kann auch nur bestimmte Gestaltungselemente übernehmen. Dein japanischer Garten kommt gut ohne Teehaus und Wasserlauf aus, jedoch nicht ohne japanische Pflanzen. Die Auseinandersetzung mit japanischen Pflanzen lohnt sich für dich auf jeden Fall, denn mit ihnen bringst du ein Wechselspiel von Spannung und Harmonie in deinen Garten oder auf deine Terrasse.

Die Bedeutung der Bepflanzung

Es ist nicht nur von Bedeutung, für welche japanische Pflanzen du dich entscheidest, sondern auch wo du sie pflanzt. Falls du ein Biotop oder einen Gartenteich hast, ist es sinnvoll rund um das Wasser Azaleen, japanischen Ahorn oder die Sumpfiris zu setzen. Farne und Moos passen hingegen gut zu Steinen und Wegen. Bambus wird dich durch seine unterschiedlichen Erscheinungsformen begeistern.

Multitalent Bambus

Der Bambus ist wohl der bekannteste Vertreter japanischer Pflanzen. Der Bambus liebt schattige bis halbschattige Standorte und feuchte Böden. Bedenken musst du, dass der Bambus eine Höhe bis zu fünf Metern erreichen kann. Die beste Zeit zum Pflanzen ist zwischen März und April und von September bis Oktober. In kleinen Gärten ist es besser auf den Bambus zu verzichten, denn bedingt durch seine imposante Wuchshöhe wirkt er schnell dominant. Er zählt zwar zu den klassischen japanischen Pflanzen, aber es ist nicht schlimm, wenn du aus Platzgründen keinen Bambus pflanzt.

Schließlich stehen dir unterschiedliche japanische Pflanzen zur Verfügung, die durch ihre Wuchsform und Blüten einen ganz besonderen Reiz haben und für ein harmonisches Gesamtbild in deinem Garten sorgen. Dein Garten ist für Blumenbeete eher zu klein und der Boden ist sauer? Oder die Blumen wollen in deinem schattigen Garten nicht so recht wachsen? Dann ist dein Garten wie geschaffen für die Azaleen.

japanische pflanzen
Azaleen passen ideal zu einem japanischen Garten / Bild: Pixabay.com/de – pixel2013

Bunte Frühlingssträucher

Japanische Azaleen verwandeln deinen Garten in ein Farbenmeer. Was die Pflege betrifft, sind Azaleen nicht besonders anspruchsvoll, sind eher anspruchslose, japanische Pflanzen. Sie sind kaum krankheitsanfällig und du kannst sie viele Jahre am selben Standort lassen. Optisch ansprechend wirkt dein Garten, wenn du hinter die Azaleen Koniferen pflanzt. Ihr dunkles, ruhiges Grün bringt im Frühling die leuchtenden Blüten der Azaleen richtig zur Geltung. Die Azaleen kannst du in verschiedenen Farben kaufen. Von Weiß bis Blau und von Rosa über Lila bis hin zu Orange reicht die Farbpalette dieser japanischen Pflanzen. Da ist sicher deinem Geschmack entsprechend die richtige Farbe dabei.

Wenn die Azaleen verblüht sind, schneidest du die Blütenstände weg, um für die nachwachsenden Knospen bessere Bedingungen zum Durchtreiben zu schaffen. Frisch gekaufte Azaleen stellst du vor dem Einpflanzen mit dem Ballen eine Stunde in das Wasser. Nach dem Einpflanzen gibst du eine Mulchschicht aus Rindenschnitzeln auf das Beet. Diese Schicht verschafft den japanischen Pflanzen gleichbleibende Feuchtigkeit und leicht saure Bodenbedingungen. Wenn du keinen Garten hast, braucht du trotzdem nicht auf diese Blütenpracht verzichten. Azaleen gedeihen auch in Kübeln auf dem Balkon oder auf der Terrasse prächtig.

Japanische Pflanzen für große Gärten

Der japanische Ahorn gehört zu den bekanntesten Gartengehölzern und präsentiert sich in den unterschiedlichsten Wuchsformen und Färbungen. Wenn du einen großen Garten hast, sieht es schön aus, wenn du mehrere Bäume gemeinsam pflanzt. So erreichst du mehr Spannung im Garten. Du musst aber beim Pflanzen der Baumgruppen bedenken, wie groß die Bäume werden und wie viel Platz sie später in ausgewachsenem Zustand benötigen. Der japanische Ahorn liebt die Sonne und feuchten Boden. Je nach Sorte kann der Ahorn eine Höhe von drei bis fünfzehn Meter erreichen. Die optimale Pflanzzeit ist im März und im Oktober.

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Pfingstrosen lassen den Garten erstrahlen / Bild: Pixabay.com/de – stux

Japanische Pflanzen für den Sommer

So schön die unterschiedlichsten Frühlings- und Herbstblüher deinen Garten auch in ein Farbenmeer verwandeln, du möchtest sicher auch im Sommer nicht auf blühende japanische Pflanzen verzichten. Das musst du auch nicht, denn du kannst aus einer Vielzahl japanischer Pflanzen wählen, die dich im Sommer durch ihre Blüten erfreuen. Wie wäre zum Beispiel mit der Pfingstrose oder vielleicht willst du doch lieber die Schwertlilie pflanzen?

Die Pfingstrose ist eine mehrjährige Pflanze, die dich von Mai bis Juni mit ihren zart- bis dunkelrosa Blüten erfreut. Damit du lange Freude an deiner Pfingstrose hast, musst du sie auf einem sonnigen bis vollsonnigen Platz pflanzen. Am besten gedeiht sie auf einem sandigen, stark durchlässigen Boden. Sehr beliebt als Sommerblüher ist die Japan-Hortensie. Diese japanischen Pflanzen kannst du im Blumenbett in Gruppen pflanzen, genauso schön sind die Japan-Hortensien aber auch in Pflanzkübeln. Sie sind pflegeleicht , du musst nur darauf achten, dass das Pflanzgefäß geräumig ist. Große Pflanzkübel lassen sich in Kokosmatten oder in Luftpolsterfolie eingepackt, ohne Probleme draußen überwintern, vorausgesetzt, dass der Topf frostsicher ist. Kleinere Blumentöpfe kannst du in ein helles, kühles Winterquartier stellen.

Wahre Alleskönner

Der Efeu und der Buchsbaum sind auch japanische Pflanzen. Obwohl die ursprüngliche Heimat Japan ist, fühlen sich beide japanische Pflanzen in unseren heimischen Gärten sehr wohl. Der Buchsbaum ist ein wahrer Alleskönner unter den Gartenpflanzen. Mit den Buchsbaum kannst du dein Grundstück begrenzen oder du setzt einzelne Buchsbäumchen, die du in Form schneiden kannst. Im Winter, wenn alles Grau in Grau ist, setzt der immergrüne Buchsbaum farbliche Akzente im Garten. Mit einer Lichterkette geschmückt, verwandelt er deinen Garten oder deine Terrasse in eine mystische Wintermärchenlandschaft.

Titelbild: japanischer Garten CC0 Public Domain-Pixabay.com

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