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Welche Sträucher blühen im Frühjahr und im Sommer?

Sobald die kalte Jahreszeit endet und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse anfangen zu blühen, kannst du auch einige Sträucher pflanzen, die mit ihren schönen Blüten deinen Garten zu etwas Besonderem machen.

Du kannst dir dabei das ganze Jahr über die entsprechenden Sträucher als Topfware kaufen. Diese können dann (außer im Winter) fast zu jeder Jahreszeit eingepflanzt werden. Besonders sinnvoll ist es dabei jedoch, wenn du die Sträucher schon im Herbst (August bist Oktober) setzt. Somit haben die Pflanzen ausreichend viel Zeit richtig anzuwachsen und sich somit auf den nächsten Frühling vorzubereiten. Diese Art der Pflanzung hat den Vorteil, dass du im Frühling viele Blüten an diesen Sträuchern erwarten kannst.

Wenn du keine so lange Vorbereitungszeit nutzen willst oder kannst, können die Pflanzen auch direkt im Frühling (Anfang März) gesetzt werden. Hierbei ist der Vorteil für dich, dass du genau erkennen kannst, wo noch ein schön blühender Busch in deinem Garten fehlt und an welchen Stellen der Schnee (falls vorhanden) am schnellsten schmilzt. Hierbei musst du aber beachten, dass die erst im Frühling gesetzten Sträucher nicht so viele Blüten aufweisen werden, da sich diese erst noch an den neuen Standort gewöhnen müssen.

Bild Tulpen-Magnolie
Tulpen-Magnolie

Die schönsten Sträucher für den Frühling

Es gibt unterschiedliche Sträucher, die besonders schöne Blüten im Frühling aufweisen und somit in deinem Garten zu einem echten Highlight werden können.

  1. Hierzu gehört die Tulpen-Magnolie, die auch als „Magnolia soulangeana“ bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich mehr um einen kleinen Baum als um einen Strauch, der bis zu neun Meter hoch werden kann. Die Blüten von der Tulpen-Magnolie weisen eine weiße bis rosarote Färbung auf und erinnern von der Form entsprechend an Tulpen.
  2. Eine andere Möglichkeit um deinen Garten im Frühling mit Blüten zu schmücken ist die Verwendung von einer Felsenbirne, einer kahlen Felsenbirne oder einer Kupferfelsenbirne. Diese Sträucher können eine Höhe von drei bis fünf Metern erreichen und weißen meist kleine sternförmige Blüten auf. Die Farbe der Blüten reicht dabei von einem reinen Weiß bis zu einem leichten rosa. Hinzu kommt, dass die Kupferfelsenbirne zusätzlich rote Blätter besitzt, die nochmals einen schönen farblichen Akzent in deinem Garten setzen können.
  3. Ein anderer Strauch, der eigentlich in keinem Garten für Frühlingsblüher fehlen darf, ist die Zierkirsche. Auch hierbei kannst du eine weiße bis rosafarbene Blütenpracht erwarten, die je nach Züchtung etwas anders ausfällt. Der Vorteil bei diesem Strauch ist, dass du dich einfach für die Zierkirschensorte entscheiden kannst, die zu deinem Garten am besten passt. Hierzu gehört beispielsweise die Säulenkirsche, die vergleichsweise wenig Platz einnimmt aber hoch wächst. Auf der anderen Seite kann eine „Zierkirche Hochstamm“ gewählt werden, die an einen kleinen Baum erinnert, der zwischen zwei und drei Metern hoch wird. Der klassischen Zierkirsche Strauch fällt hingegen sehr füllig aus und bietet dementsprechend viele Blüten.
  4. Wenn Du eine etwas kleinere Pflanze als Frühlingsblüher nutzen willst, bieten sich die Mandelbäumchen (Prunus triloba) an. Diese werden maximal zweieinhalb Meter hoch und weißen ebenfalls rosa Blüten auf. Die Sträucher wachsen dabei durchaus dicht mit langen Ästen, was eine besondere Optik bietet.
  5. Für etwas mehr Farbe im Garten kannst du dich aber auch für einen sogenannten Judasbaum oder eine Forsythie entscheiden. Der Judasbaum ist dabei hängend oder als Hochstamm verfügbar, wobei du hier kleine purpurne Blüten erwarten kannst. Die Forsythie verfügt ebenfalls über kleine Blüten, die jedoch in einem schönen Geld leuchten. Bei der Forsythie handelt es sich um einen klassischen Strauch, der bis zu zwei Meter hoch werden kann.
Bild Mandelbäumchen
Mandelbäumchen

Der korrekte Standort für die Frühlingsblüher

Jede der genannten Sträucher, benötigt natürlich den richtigen Standort um hier bestmöglich Blühen und gut wachsen zu können. Die Tulpen-Magnolie sollte entsprechend möglichst alleine im Garten an einem sonnigen Platz stehen. Der Grund hierfür ist, dass der Strauch besonders im Alter noch sehr aufgehen kann und somit mehr Platz braucht. Wichtig hierbei ist es, die Tulpen-Magnolie vor Frost zu schützen.

Die Felsenbirne, die Kupferfelsenbirne und die kahle Felsenbirne stammen ursprünglich aus Kanada. Somit kannst du bei diesen Sträuchern eine hohe Resistenz gegen Frost und Kälte erwarten. Besonders gut für einen starken Wachstum ist dabei ein halbschattiger Platz, mit einem leicht sandigen Boden geeignet. Hierbei kannst du mit einem pH-Test bestimmen, ob der Boden leicht sauer ist, da hier die Felsenbirne noch besser wächst.

Bei der Zierkirsche gilt grundsätzlich, dass diese an fast allen Standorten im Garten gesetzt werden kann. Es ist aber zu empfehlen, einen möglichst sonnigen Standort zu wählen, an dem die Zierkirsche einen leicht feuchten, tiefgründigen und lehmhaltigen Boden nutzen kann.

Bei dem Mandelbäumchen musst du besonders gut auf den richtigen Standort achten. Hierbei gilt, dass der Boden warm, etwas kalkhaltig und vor allem luftig sein sollte. Zudem ist es sehr bedeutend, darauf zu achten, dass die Frühlingssonne den Strauch erst am Nachmittag erreicht. Entsprechend sinnvoll ist es, die Pflanze so einzusetzen, dass diese morgens und mittags durch eine nach Südwesten ausgereichte Wand, Pergola oder Mauer geschützt wird. Ansonsten ist das Mandelbäumchen sehr winterfest und kann Temperaturen bis minus 20 Grad aushalten.

Der Judasbaum gehört zu der Gattung der Hülsenfrüchte und wächst an jeder nährstoffreichen Stelle im Garten. Hierbei sollte nur darauf geachtet werden, dass die Erde immer etwas feucht ist. Weiterhin ist es sinnvoll einen Standort zu wählen, der sonnig ausfällt.

Die Forsythie ist sehr anspruchslos, was ihren Standort angeht. Hierbei können sowohl sonnige als auch schattige Stellen im Garten gewählt werden. Ebenso sollte der Boden nur ausreichend Nährstoffe bieten, ansonsten brauch der Strauch nicht viel.

Bildernachweis:
alle Bilder –  CC0 Public Domain / Pixabay.com

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